„Als ich sieben Jahre alt war, schenkten mir meine Eltern mein erstes Theremin“, berichtet Carolina Eyck im Beiheft zu dieser CD. „Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits Klavier- und Geigenunterricht – Töne jedoch allein mit Handbewe- gungen in der Luft zu erschaffen, das kannte und konnte ich noch nicht. Das faszinierte mich, und diese Faszination hat mich seither nicht mehr losgelassen.“
Christopher Tarnow lernte die Theremin-Virtuosin 2011 an der Leipziger Musikhochschule kennen. Musik für dieses Instrument zu schaffen, diese Aufgabe wählte er für seine Abschlussprüfung im Fach Komposition. Reizvoll fand er, so schreibt er im Beiheft, nicht die Möglichkeit, mit dem Theremin Soundeffekte zu erzeugen, sondern, ganz im Gegenteil, es in einem tonalen Kontext zu verwenden – und daher beschloss Tarnow, ganz klassisch eine Sonate für Soloinstrument und Klavier zu schreiben.
Ein Vorbild dafür gab es nicht, denn ein solches Werk hatte noch niemand geschrieben. Auf der CD sind nun diese Sonate und auch die zweite Sonate des jungen Komponisten für Theremin und Klavier zu hören, nebst zwei Intermezzi für Theremin und Klavier. Die Aufnahme kombiniert die farbigen, suggestiven, eindringlichen Klänge des Theremins von Carolina Eyck mit dem kraftvollen Klavierspiel von Christopher Tarnow. Die beiden Musiker arbeiten seit 2013 als festes Duo zusammen – und haben bereits ihre nächste CD angekündigt.
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Samstag, 5. März 2016
Freitag, 10. Februar 2012
Music in and on the air - Clara Rockmore, theremin (Roméo Records)
Diese CD stellt ein kurioses Musik- instrument vor: Das Theremin, erfunden 1919 von dem russischen Physikprofessor Lew Sergejewitsch Termen, ist das älteste elektroni- sche Musikinstrument überhaupt. Es wird über Bewegungen der Arme und Hände in einem elektri- schen Feld gespielt, wodurch sich Tonhöhe und Lautstärke verän- dern lassen.
Mit seinem ätherischen, körperlos wirkenden Klang - der wohl am ehesten an eine Violine erinnert - wurde das Theremin vor allem in der Filmmusik gern eingesetzt; nachdem das Instrument beinahe in Vergessenheit geraten wäre, erlebt es in jüngster Vergangenheit eine Renaissance. Clara Rockmore (1911 bis 1998) war die wohl bedeutendste Theremin-Virtuosin.
Mit seinem ätherischen, körperlos wirkenden Klang - der wohl am ehesten an eine Violine erinnert - wurde das Theremin vor allem in der Filmmusik gern eingesetzt; nachdem das Instrument beinahe in Vergessenheit geraten wäre, erlebt es in jüngster Vergangenheit eine Renaissance. Clara Rockmore (1911 bis 1998) war die wohl bedeutendste Theremin-Virtuosin.
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