Geige pur, allerdings im Zusam- menspiel mit dem Cembalo, bietet diese CD des audiophilen Labels Dabringhaus und Grimm. Das Ensemble Philharmonische Geigen Berlin, gegründet 1993 von Laurentius Dinca, soll die Geigen- gruppe der Berliner Philharmoni- ker sicht- und hörbar machen. Das Projekt erinnert an die legendären Zwölf Cellisten - allerdings hätte man sich gewünscht, dass das Repertoire auch dieses Niveau erreicht.
Die zehn Geiger haben einige von Vivaldis populären Concerti grossi für dieses Programm ausgewählt; arrangiert hat diese Werke Gerhard Tittel. Natürlich hatte das Original bis zu vier Violinstimmen - aber sie erklangen zusammen mit Bratschen, Cello und Cembalo. Das Cembalo allein vermag jedoch die tiefen Register klanglich nicht zu füllen, so dass die Musik wirkt, als hätte man Monteverdi-Madrigale aus- schließlich für Soprane arrangiert. Die könnten noch so göttlich singen - das Ergebnis bliebe trotzdem unbefriedigend.
Posts mit dem Label Philharmonische Geigen Berlin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Philharmonische Geigen Berlin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Abonnieren
Posts (Atom)
