Die Motetten von Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750) gehören nicht eben zu den selten eingespielten Werken. Nun hat bei Proprius auch der St. Jacobs Kammarkör gemeinsam mit dem Ensemble Rebaroque unter Leitung von Gary Graden eine Aufnahme vorgelegt.
Der Chor singt regelmäßig in der St. Jacobs-Kirche und im Dom von Stockholm. Er hat an zahlreichen Festivals und Wettbewerben teil- genommen und wurde mit etlichen Preisen ausgezeichnet. Das Ensemble hat zudem eine Vielzahl von Chorwerken uraufgeführt, die von Komponisten speziell für den St. Jacobs Kammarkör geschrieben worden sind.
Chordirektor Gary Graden stellt auf dieser CD nun eine Interpretation der Bach-Motetten vor - solide, blitzsauber gesungen und durchaus achtbar. Doch mit den ganz großen Einspielungen kann diese hier nicht mithalten; man hat mitunter den Eindruck, dass weder die Sänger noch die Musiker mit dem Text etwas anfangen können. Wer aber Bach singen will, der sollte schon darauf achten, was er da vor- trägt. Schade.
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Dienstag, 5. März 2013
Freitag, 24. Juni 2011
Telemannia (Proprius)
„This recording was unusual in several ways. The aim was to produce a full length CD contai- ning partially highly virtuosic and complex music in only two days. Such a limited time frame is tradi- tion only among punk bands, and would be considering unacceptab- ly hectic in other genres.
Hard rock bands, in particular, tend to spend months in the studio perfecting the recordings to a state of impersonality. Without limits on time and budget such meticulous polishing is perfectly possible. However, is this ever the best choice?“, fragt Producer Anders Eriksson. „In our case, the time window presents a possibility rather than a problem. It guarantees a spontaneous and straight performance without too much conside- ration. In order to create a vivid recording I have preferred capti- vating takes with character to those with just fewer defects.“
ReBaroque, gegründet 1998 als Stockholms Barockorkester, gehört zu den führenden derartigen Ensembles in Schweden. Es wird von Konzertmeisterin Maria Lindal geleitet. Dass diese Aufnahme beinahe einem Konzertmitschnitt gleicht, das kommt diesem Orchester ent- gegen, denn seine Stärken könnte eine auf Hochglanz polierte Einspie- lung ohnehin nicht vermitteln: Es profitiert von der ausgeprägten Individualität seiner Musiker, die hier bestens zur Geltung kommt. So klingen die Concertos, das Quartett in d-Moll für zwei Traversflöten, Fagott und Basso continuo aus dem zweiten Teil der Taffelmusik und die Triosonate in B flat-Dur für Violine, Fagott und Basso continuo zwar gelegentlich etwas ruppig und versträubt, aber auch sehr spontan und frisch.
Hard rock bands, in particular, tend to spend months in the studio perfecting the recordings to a state of impersonality. Without limits on time and budget such meticulous polishing is perfectly possible. However, is this ever the best choice?“, fragt Producer Anders Eriksson. „In our case, the time window presents a possibility rather than a problem. It guarantees a spontaneous and straight performance without too much conside- ration. In order to create a vivid recording I have preferred capti- vating takes with character to those with just fewer defects.“
ReBaroque, gegründet 1998 als Stockholms Barockorkester, gehört zu den führenden derartigen Ensembles in Schweden. Es wird von Konzertmeisterin Maria Lindal geleitet. Dass diese Aufnahme beinahe einem Konzertmitschnitt gleicht, das kommt diesem Orchester ent- gegen, denn seine Stärken könnte eine auf Hochglanz polierte Einspie- lung ohnehin nicht vermitteln: Es profitiert von der ausgeprägten Individualität seiner Musiker, die hier bestens zur Geltung kommt. So klingen die Concertos, das Quartett in d-Moll für zwei Traversflöten, Fagott und Basso continuo aus dem zweiten Teil der Taffelmusik und die Triosonate in B flat-Dur für Violine, Fagott und Basso continuo zwar gelegentlich etwas ruppig und versträubt, aber auch sehr spontan und frisch.
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