"It is wonderfull to observe what a skratching of Correlli there is every where - nothing will relish but Corelli", ätzte ein englischer Musikschriftsteller über die Werke, die im 18. Jahrhundert in Groß- britannien erklangen, "that his are transcendant wee grant; but that no style or compositions but his are valuable, is from a defect of copia in musick."
Diese CD zeigt, wie die Komponi- sten damals mit dieser Mode umgingen. Sie beginnt mit der Sonata in G-Dur von John Ravenscroft, einem Werk, das 1695 in Rom erschien, und das Zeitgenossen Corelli zuschrieben. Doch das London Baroque-Ensemble demonstriert anhand weiterer Triosonaten, dass längst nicht alle Musiker das Vorbild derart plump imitierten. Und so finden sich auf dieser CD sehr gelungene Interpretationen von Wer- ken Georg Friedrich Händels, Charles Avison, William Boyce, Thomas Augustine Arne, Karl Friedrich Abel und Thomas Erskine, Earl of Kelly. Die ausgewählten Werke machen deutlich, wie in Großbritan- nien das italienische Vorbild aufgegriffen, eigenen musikalischen Traditionen angepasst und letztlich zur Klassik weitergeführt wurde.
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