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Mittwoch, 20. April 2016

Duets for Flute and Cello (Genuin)

Zwei junge Instrumentalisten spielen zusammen Kammermusik. Ob es geschickt ist, ein Duo, das Mozart für Violine und Bratsche geschrieben hat, auf Querflöte und Violoncello zu spielen, darüber lässt sich sicherlich streiten. Cellist Georgiy Lomakov fabriziert auch in der Höhe seiden- weiche Töne, aber besonders gut zur Geltung kommt das Instrument dabei natürlich nicht. Und die Flötenso- nate BWV 1034 hat man schon oft gehört, oft genug leider auch besser. Wirklich überzeugend sind die beiden Musiker, wo sie allein musizieren; die Werke für Flöte solo von Fuminori Tanada und Rika Suzuki sind Atsuko Koga gewidmet und erklingen auf dieser CD in Weltersteinspielungen. Hier kann die japanische Flötistin einerseits technische Brillanz beweisen. Andererseits sind die beiden Kompositionen auch musikalisch wirklich spannend. Lomakov wiederum spielt die Cellosonate op. 25 Nr. 3 von Paul Hindemith (1859 bis 1963). Zum Schluss ist eine besondere Rarität zu hören: Die Sonatine von Eugène Bozza (1905 bis 1991), entstanden 1938, enthält Zitate aus dem Flötenkonzert von Jacques Ibert, der Bozzas Lehrer am Pariser Konservatorium war.

Samstag, 11. Januar 2014

Romantic Works for Flute and Piano (Genuin)

Zwei junge Musikerinnen stellen sich auf dieser CD vor. Die Flötistin Atsuko Koga studierte in Tokio und am Conservatoire National Supérieure de Musique de Paris. Sie war bei etlichen Wettbewerben erfolgreich, und musiziert als Solistin mit namhaften Orchestern. Begleitet wird sie am Klavier von Mayuko Miyata, die in Polen und in Deutschland studiert hat, und nun in Berlin lebt. Klangschön und virtuos präsentieren die Koga und Miyata Werke vor allem aus der französischen Tradition. Dabei kombinieren sie Populäres wie die berühmte Méditation aus der Oper Thais von Jules Massenet oder die Méditation sur le 1er Prélude de Bach von Charles Gounod, auch bekannt als Ave Maria, mit hierzulande wenig Bekanntem wie der Suite op. 34 pour flute et piano von Charles-Marie Widor. Es erklingt aber auch das Konzertstück Introduktion und Variationen über Trockne Blumen, das einzige Werk für Flöte von Franz Schubert.