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Sonntag, 14. März 2010
Bach: Oster-Oratorium (Philips)
Bachs Kantate Kommt, eilet und laufet BWV 249 in einer Aufnahme von 1958 - und trotz Mono- Aufzeichnung wird sehr schnell die außerordentlich hohe Qualität dieser Einspielung erkennbar. Das liegt in diesem Falle überwiegend an den Solisten Friederike Sailer (Sopran), Margarete Bence (Alt), Fritz Wunderlich (Tenor) und August Messthaler (Bass). Sie musizieren mit dem Stuttgarter Bach-Chor und Orchester unter Marcel Couraud.
Bach: Matthäus-Passion; Münchinger (Decca)
Eine der wohl besten Aufnahmen von Bachs Matthäus-Passion. Das Solisten-Ensemble ist durchweg erstklassig: Peter Pears als Evangelist, Hermann Prey als Jesus, August Messthaler als Judas, Heinz Blankenburg als Petrus/Hohepriester/Pontius Pilatus, sowie Elly Ameling (Sopran), Marga Höffgen (Alt), Fritz Wunderlich (Tenor) und Tom Krause (Bass). Die Stuttgarter Hymnus-Chorknaben singen die Chöre inbrünstig, wenn auch nicht immer perfekt. Die Sänger werden begleitet vom Stuttgarter Kammerorchester, unter Leitung des legendären Karl Münchinger.
Die Musiker achten sehr genau auf die musikalische Struktur von Bachs monumentalem Werk, das mit fast vier Stunden Musik ganz eindeutig nicht dafür gedacht war, sich in den Rahmen eines Gottesdienstes einzufügen. So kamen sie zu einer Interpretation, die bis heute Referenzrang hat. Dass diese Aufnahme aus dem Jahre 1964 stammt, stellt man beim Blick in das Beiheft mit Erstaunen fest.
Samstag, 13. März 2010
Bach: Magnificat / Osterkantate (Philips)
Zwei Uralt-Aufnahmen von 1958, also noch aus der Mono-Epoche. Doch diesen klanglichen Mangel machen sie wett durch eine enorme Musikalität und einen Schwung, den man bei mancher modernen Hochglanz-Einspielung vermisst. Es musizieren Friederike Sailer, Sopran, Margarete Bence, Alt, Fritz Wunderlich, Tenor und August Messthaler, Bass, Friedrich Milde, Oboe d'amore, Martin Galling, Cembalo sowie Stuttgarter Bach-Chor und Orchester unter Marcel Couraud. Schon allein um Wunderlich singen zu hören, erträgt man gern das wunderliche Erlebnis, keinen räumlichen Klangeindruck zu erhalten.
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