„Si suona, a Napoli“, soll seinerzeit Corelli ausgerufen haben, als er in Neapel musizierte und die dortigen Musiker erlebte. So berichtet es jedenfalls Charles Burney, ein renommierter Musik-Chronist des 18. Jahrhunderts.
Neapel war damals und über einen langen Zeitraum eine Residenz- stadt von europäischem Rang, die viele bedeutende Musiker anzog. Doch nicht nur der Adel, auch die Kirche und die musikalisch sehr rege Bürgerschaft trugen dazu bei, Virtuosen heranzuziehen und zu inspirieren. Eine Auswahl von Flötenkonzerten aus dem 18. Jahrhundert haben Renata Cataldi, Traversflöte, und Le Musiche da Camera, ein auf derartige Musik spezialisiertes Ensemble aus Neapel, auf der vorliegenden CD ein- gespielt. Es sind gelungene Werke, die durchweg die Wiederent- deckung lohnen – und ansprechend vorgetragen werden sie auch.
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Sonntag, 9. Februar 2014
Donnerstag, 27. Mai 2010
Neapolitan Flute Concertos (Hyperion)
Ein ganz bezauberndes Flöten- konzert von Niccolò Jommelli, flankiert von Werken seiner Zeitgenossen, die ebenfalls aus Neapel stammten oder dort einst gewirkt haben.
Diese Konzerte von Giuseppe de Majo, Gennaro Rava, Tommaso Prota und Antonio Palella sind sich in manchen Passagen verblüffend ähnlich; die Komponisten schrieben im Stile jener Zeit, und sie gehören eher nicht zu den bedeutenden Meistern.
Dennoch sind die Stücke charmant und ausgesprochen gut anzu- hören. Das liegt nicht zuletzt am wunderschönen, dunklen und samtweichen (Barock-)Flötenton von Carlo Ipata, der sie mit seinem Ensemble, den Auser Musici, sehr engagiert eingespielt hat.
Diese Konzerte von Giuseppe de Majo, Gennaro Rava, Tommaso Prota und Antonio Palella sind sich in manchen Passagen verblüffend ähnlich; die Komponisten schrieben im Stile jener Zeit, und sie gehören eher nicht zu den bedeutenden Meistern.
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