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Samstag, 11. Februar 2017
Vivaldi: The Four Seasons; Standage (CRD)
Eine schöne alte
Aufnahme aus dem Jahre 1978 ist nun wieder zugäng- lich: Das Ensemble
The English Concert spielt mit seinem Konzert- meister Simon Standage
unter Leitung von Trevor Pinnock Konzerte von Antonio Vivaldi. Zu
hören sind Die vier Jahreszeiten, sowie La Tempesta di Mare RV 253 –
eigentlich ein Flötenkonzert – und das Konzert RV 180, Il Piacere.
Gegründet 1972, gehörte The English Concert
zu den Pionieren der historischen Aufführungspraxis, die auf „alten“
Instrumenten musizierten und versuchten, dabei auch längst
vergessene Spieltechniken wieder zu rekonstruieren.
Trevor Pinnock, noch immer aktiv als Cembalist und Dirigent, feierte
im Dezember 2016 seinen 70. Geburtstag – wir gratulieren noch
nachträglich!
Donnerstag, 29. September 2011
Fauré: Requiem (Collegium records)
Gabriel Fauré (1845 bis 1924) hat ziemlich viel Vokalmusik kompo- niert. Auf dieser CD sind seine bekanntesten geistlichen Werke versammelt - vom Requiem über Ave verum Corpus und Tantum ergo über Ave Maria und Maria, Mater gratiae sowie Cantique de Jean Racine bis hin zur Messe Basse. Diese Werke sind eher für ihre raffinierte Harmonik als gesangliche Virtuosität berühmt; man sollte sich aber nicht täuschen lassen - denn einfach ist es nicht, sie brillant aufzuführen.
The Cambridge Singers haben hier unter Leitung von John Rutter eine mustergültige Einspielung vorgelegt, die die Innigkeit und schein- bare Schlichtheit von Faurés Werken ganz ausgezeichnet zur Wirkung bringt. Die Sänger werden von Mitgliedern der City of London Sinfo- nia begleitet; die Orgel spielt John Scott, die Solovioline Simon Stan- dage. Interessanterweise hat sich Rutter beim Requiem für eine Version aus dem Jahre 1893 entschieden, die ein Libera me sowie ein In paradisum enthält, die man normalerweise nicht zu hören be- kommt. Und die Orgelstimme des Cantique de Jean Racine hat Rutter für Bratschen, Violoncelli, Kontrabässe und Harfe arrangiert. Das funktioniert erstaunlich gut, und sorgt klanglich für Abwechslung.
The Cambridge Singers haben hier unter Leitung von John Rutter eine mustergültige Einspielung vorgelegt, die die Innigkeit und schein- bare Schlichtheit von Faurés Werken ganz ausgezeichnet zur Wirkung bringt. Die Sänger werden von Mitgliedern der City of London Sinfo- nia begleitet; die Orgel spielt John Scott, die Solovioline Simon Stan- dage. Interessanterweise hat sich Rutter beim Requiem für eine Version aus dem Jahre 1893 entschieden, die ein Libera me sowie ein In paradisum enthält, die man normalerweise nicht zu hören be- kommt. Und die Orgelstimme des Cantique de Jean Racine hat Rutter für Bratschen, Violoncelli, Kontrabässe und Harfe arrangiert. Das funktioniert erstaunlich gut, und sorgt klanglich für Abwechslung.
Donnerstag, 29. Juli 2010
Albinoni: Homage to a Spanish Grandee (Chaconne)
Lange Zeit dachte die Musikwelt, dass die Concerti a cinque op. 9 von 1722 die letzten derartigen Werke von Tomaso Giovanni Albinoni (1671 - 1751) sind. Dann wurde jedoch ein weiterer Druck entdeckt - die Concerti a cinque op. 10 aus den Jahren 1735/36.
Albinoni widmete diese Konzerte dem Marquis von Castelar, Don Luca Fernando Patino, der im Zuge des polnischen Erbfolgekrieges nach Italien kam. Von den virtuosen Kunstwerken eines Vivaldi unterscheiden sie sich sehr; in ihrer Ausgewogenheit und mit ihren großzügig geführten Linien erinnern sie eher an die Konzerte Corellis. Diese CD enthält zehn der zwölf Konzerte der Sammlung.
Simon Standage musiziert mit seinem Collegium Musicum 90 - entspannt, klangschön und mit Humor. Genüsslich zeigt er die vielen kleinen Details, die Albinonis Musik so liebenswert machen, wie Anspielungen an Flamenco-Klänge oder Gitarren-Imitationen. Eine sehr schöne CD, die hier empfohlen werden kann.
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