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Dienstag, 17. Dezember 2013

Let It Snow! (Deutsche Grammophon)

„Seitdem ich denken kann, hatte ich den einen riesigen Wunsch: Einmal die King’s Singers zu treffen, von denen ich schon als Kind jede Aufnahme hatte und pausenlos hörte“, berichtet Albrecht Mayer im Beiheft zu dieser CD. Nun hat der Ausnahme-Oboist seine Lieblingsvokalisten nicht nur getroffen – er hat auch gemeinsam mit ihm musiziert. Das Ergebnis liegt nun auf dem Gaben- tisch des Musikfreunds. 
„Dass ich dieses Album aufnehmen durfte, mit diesem weltweit einzigartigen und absolut unvergess- lichen Gesangsensemble, ist ein wunderbares Geschenk für mich“, schwärmt Mayer. Der Zuhörer dürfte ähnlich begeistert sein. Denn „Let It Snow!“ kombiniert bekannte weihnachtliche Melodien mit ebenso präsenten klassischen Hits, wie Winter aus den Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi, der Sinfonia aus Bachs Weihnachtsoratorium oder der Sérénade d’hiver von Camille Saint-Saens. 
Die King’ Singers klingen beschwingt und inspiriert; sie singen noch immer mit der gleichen faszinierenden Präzision und Harmonie, die Albrecht Mayer schon begeistert hat, als er selbst noch im Knabenchor sang. Jeder der sechs Sänger ist ein exzellenter Solist – doch ebenso selbstverständlich steht der Ensembleklang an erster Stelle; das kann durchaus einmal beinahe instrumental wirken. 
„Das Ende des Jahres ist eine Zeit, in der man sich eher drinnen aufhält“, erläutert Bariton Christopher Gabbitas, „und die Ereignisse der letzten zwölf Monate noch einmal Revue passieren lässt. Diese Stimmung wollten wir mit der Musik einfangen.“ Der Klang von Oboe, Oboe d’amore und Englischhorn integriert sich dabei wunder- bar in den Gesang. Mayer lässt seine Instrumente juchzen und zwitschern, er saust rasant mit dem Rentiergespann einher, aber er tritt auch zurück in die Linien der Sänger, reiht sich ein in die Stimmen und lässt die Töne schweben. Das hat eine ganz eigene Magie. Bravi! Und bitte mehr davon! 

Samstag, 25. Mai 2013

Pater noster - The King's Singers (Naxos)

The King’s Singers widmen diese CD dem Vaterunser. Das Sextett hat dafür eine clevere Struktur entwickelt: Das Gebet erklingt am Anfang und zum Beschluss in la- teinischer Sprache, und im grego- rianischen Gesang – ganz so, wie es beispielsweise von den Benedikti- nern noch heute gesungen wird.
Ansonsten wurden jeweils Werke zu Gruppen zusammengefasst, die die einzelnen Verse des wohl berühmtesten aller Gebete mit den Mitteln der Musik auslegen. Dabei erklingen Vertonungen aus verschiedenen Jahrhunderten und auch aus unterschiedlichen Kirchen. Heinrich Schütz beispielsweise steht so neben Mikolaj Zielenski, Igor Strawinsky neben Francis Poulenc und Orlando di Lasso, Maurice Durufle neben Charles Wood und Giovanni Pierluigi da Palestrina, und John Taverner neben Henry Purcell und Tomás Luis de Victoria.
Musikalisch erweist sich das als außerordentlich spannend. Denn der Kontrast zwischen den einzelnen Vertonungen ist gar nicht so groß, wie man zunächst meint. Und der auch hier wieder exzellente Ensemblegesang der King's Singers führt den Zuhörer auf eine Reise durch die Jahrhunderte, die viel zu schnell endet. Grandios!

Montag, 28. November 2011

Joy to the World - The King's Singers (Signum)

Wer The King's Singers liebt, der kann sich über ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk freuen: David Hurley und Timothy Wayne-Wright, Countertenor, Paul Phoenix, Tenor, Philip Lawson und Christopher Gabbitas, Bariton sowie Jonathan Howard, Bass legen ihren Fans den Mitschnitt ihres Konzertes am 19. Dezember 2010 in der Londoner Cadogan Hall unter den Christbaum. Es ist ein typisches King's Singers Album, sowohl in seinem musikalischen Anspruch als auch in der überaus perfekten Ausführung. Die Sänger haben für dieses Programm Weihnachtsklassiker in überwiegend modernen Arrangements zusammengestellt. Und natürlich reichern sie ihre Interpretation wie üblich mit einer großen Portion britischem Humor an; so wird selbst The little drummer boy erträglich. Grandios!