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Sonntag, 26. August 2018

Sinfonie Concertanti (Tudor)

Eine schöne Aufnahme, eigentlich älteren Datums, ist bei Tudor wieder verfügbar: Das Flötenduo Anne Utagawa und Dominique Hunziker hatte 1978 gemeinsam mit dem Orchestre de Chambre Paul Kuentz Sinfonie concertante von Federigo Fiorillo, Giuseppe Cambini und ein Concerto für zwei Flöten und Orchester von Domenico Cimarosa eingespielt. Es sind durchweg anspruchsvolle und ansprechende Werke, die den Solisten Gelegenheit bieten, sowohl Virtuosität als auch musikalisches Gestaltungsvermögen unter Beweis zu stellen. Das Flötisten-Ehepaar musiziert zudem auch in den turbulentesten Passagen perfekt aufeinander abgestimmt. 

Freitag, 30. Oktober 2015

Cambini: 6 Flute quartets (Brilliant Classics)

Über das Leben von Giuseppe Maria Gioacchino Cambini ist wenig bekannt, und noch weniger mit Dokumenten belegt. Es wird vermutet, dass der Musiker 1746 in Livorno zur Welt kam, und dass er entweder vor 1818 in den Niederlanden oder aber 1825 in einem Hospital bei Paris gestorben ist. Es könnte sein, dass er ein Schüler Manfredis war. In dem Vorwort zu einem seiner Werke berichtet Cambini, er habe mit Nardini, Manfredi und Boccherini Streichquartett gespielt. 
Gesichert ist, dass Cambini nach Paris ging, wo im Mai 1773 bei den Concerts spirituels erstmals einige seiner Sinfonien und im September desselben Jahres die Streichquartette op. 1 aufgeführt wurden. Cambini schrieb zudem Oratorien, Motetten und Opern; er erwarb sich rasch einen vorzüglichen Ruf. Gut 600 Instrumen- talwerke wurden unter seinem Namen veröffentlicht. Er gehört zudem zu den ersten Komponisten, die Werke für das klassische Bläserquintett – in der Besetzung Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott – geschaffen haben. 
Auf dieser Doppel-CD erklingen nun sechs Flötenquartette Cambinis, T.145 bis 150, gekonnt vorgetragen vom Quartetto DuePiùDue. Der Name dieses Klangkörpers wird rasch verständlich, wenn man auf die Namen der Mitwirkenden schaut: Stefano Parrino, Flöte, und Francesco Parrino, Geige, sind ebenso ein Brüderpaar wie Claudio Andriani, Bratsche, und Alessandro Andriani, Violoncello. Die langjährige Vertrautheit jedenfalls ist zu spüren; sie kommt dem gemeinsamen Musizieren zugute.