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Mittwoch, 28. Juli 2010

Rudolf Serkin plays Beethoven (Idis)

Eine Pianistenlegende ist hier zu hören: Rudolf Serkin (1903 - 1991) war ein Schüler Schönbergs. Sein erstes Konzert gab er als Zwölf- jähriger in Wien; er spielte Men- delssohns Klavierkonzert g-Moll. 1920 ging er nach Berlin, wo er als Solist bald sehr gefragt war. 
1933 emigrierte er in die USA, wo er viele Jahre lang am Curtis Institute of Philadelphia unter- richtete, aber auch sehr erfolg- reich als Konzertpianist auftrat. Auf dieser CD ist er mit Beetho- vens  Klavierkonzerten Nr. 1 in C-Dur op. 15 und Nr. 4 in G-Dur op. 58 in zwei Aufnahmen aus dem Jahre 1958 zu erleben. 
Diese Einspielungen zeigen, dass Serkin vollkommen frei von pianisti- scher Exzentrik dicht am Notentext spielt. Er nimmt die Tempi oft erstaunlich ruhig, die Phrasen meistens sanglich, aber nicht über- mäßig legato - und baut so enorme Spannungsbögen. Das macht die Aufnahme hörenswert, auch wenn das Orchester streckenweise grauslig klingt.

Donnerstag, 10. September 2009

Beethoven: Piano Concertos Nos. 2 & 4; Mikhail Pletnev (Deutsche Grammophon)

"Beethoven-Aufführungen wirken oft wie ein Mausoleum, ein monumentales Denkmal. Vermutlich behandelt man den Komponisten aus großer Ehrfurcht so, aber diese Haltung hat auch etwas Negatives", meint Mikhail Pletnev. Mit dem von ihm gegründeten Russischen Nationalorchester ging er daran, alle Sinfonien und Klavierkonzerte des Titanen einzuspielen. Und was hier zu hören ist, das überrascht. Zum einen deshalb, weil die Konzerte nicht pathetisch zelebriert werden, sondern klingen wie improvisiert - sie wirken frisch und lebendig. Auch faszinieren Pletnevs sangliche Gestaltung, und sein perfektes Zusammenspiel mit dem Orchester. So macht Beethoven Spaß - diese CD möchte man immer wieder hören...