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Sonntag, 15. September 2013

Purcell: Close thine eyes (Stradivarius)

Einige der schönsten Lieder von Henry Purcell sind auf dieser CD zu finden. Die kristallklare Sopran- stimme von Joanna Klisowska und der prachtvolle Bass von Peter Kooij machen diese Aufnahme zu einem Genuss. Und Pietro Prosser, Erzlaute und Barocklaute, Cristiano Contadin, Viola da gamba, sowie Lorenzo Feder an Orgel und Cembalo begleiten die Sänger nicht nur kongenial. Die Musiker lassen sich auch mit stilistisch passenden instrumentalen Zwischenspielen zwischen den Songs vernehmen. Wunderbar. Bravi! 

Montag, 5. November 2012

Music for a While (Berlin Classics)

Christoph Genz hat am King's College in Cambridge studiert. Es wird daher nicht verwundern, wenn er sich auf dieser CD dem Lautenlied zuwendet, das im England des 17. Jahrhunderts in hoher Blüte stand. Der Sänger stellt aber nicht nur einige Lieder von Henry Purcell, Thomas Morley und John Dowland vor. Er zeigt zu- gleich an einigen gut ausgewählten Beispielen, wie die neue Gattung in Deutschland aufgegriffen und wei- terentwickelt wurde. Und man muss sagen, dass diese Liedinterpreta- tionen, die der Tenor gemeinsam mit dem Lautenisten Michael Frei- muth eingespielt hat, zu seinen schönsten Aufnahmen gehören. Genz gestaltet mit Sorgfalt, und sein Gesang wirkt gleichzeitig wunderbar locker und unangestrengt. Wer Lautenlieder liebt, der sollte diese CD auf keinen Fall übersehen. 

Freitag, 11. Mai 2012

Music für a while (Quintone)

Lautenlieder von Henry Purcell sind mittlerweile in etlichen Ein- spielungen am Musikmarkt er- hältlich. So gehört dieses Reper- toire offenbar zu den Lieblings- stücken von Countertenören. Hier ist ein Bariton zu hören, begleitet von einer Theorbe - Fred Jacobs spielt sie sehr versiert. Der Gesang von Maarten Koningsberger allerdings begeistert mich nicht unbedingt; ich finde seine Lied-Interpretationen eher bieder und langweilig. Schade. Keine Ahnung, was die Kollegen von Gramophone bewogen hat, diese CD mit Editor's Choice zu bewerten.