Anton Diabelli (1781 bis 1858) ist durch Beethovens Diabelli-Variationen vielen Musikfreunden zumindest dem Namen nach bekannt. Doch der umtriebige Verleger, der es immerhin bis zum k.u.k. Hofmusikalienhändler brachte, war auch ein begnadeter Arrangeur und Komponist.
Samstag, 8. Januar 2022
Anton Diabelli: Works for Flute and Guitar (MDG)
Anton Diabelli (1781 bis 1858) ist durch Beethovens Diabelli-Variationen vielen Musikfreunden zumindest dem Namen nach bekannt. Doch der umtriebige Verleger, der es immerhin bis zum k.u.k. Hofmusikalienhändler brachte, war auch ein begnadeter Arrangeur und Komponist.
Samstag, 15. Mai 2021
Piano Lessons - Christoph Eschenbach (Deutsche Grammophon)
Einen großen Musiker erkennt man oft daran, dass er auch scheinbar simple Stücke mit derselben Sorgfalt spielt wie die Virtuosenliteratur. Ein Beispiel dafür bietet diese faszinierende Box, in der auf 16 CD so ziemlich alles zu hören ist, was ein Klavierschüler üblicherweise im Unterricht übt.
Die Box enthält zahlreiche Klassiker der Klavierpädagogik, von Ferdinand Beyers Vorschule im Klavierspiel über Johann Sebastian Bachs Inventionen, Wolfgang Amadeus Mozarts Sonata facile bis hin zu Ludwig van Beethovens berühmter Mondscheinsonate oder den Liedern ohne Worte von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Burgmüller, Czerny, Clementi, Diabelli – Christoph Eschenbach zeigt mit seinen Interpretationen, dass selbst Etüden und Sonatinen sehr viel Spaß machen können. Der Pianist, heute Chefdirigent des Berliner Konzerthausorchesters, hat diese Kollektion Mitte der 1970er Jahre eingespielt. Sie war bisher aber nur als Japan-Import erhältlich.
Umso mehr freut man sich darüber, dass diese liebevollen Interpretationen nun für jedermann verfügbar sind. Die Sammlung bietet Musikfreunden fast 17 Stunden Hörvergnügen, und allen Klavierschülern vielfältige Anregungen – denn sämtliche Noten sind über die bekannte Noten-App Tomplay Sheet Music zugänglich, und als Bonus liegt der Box ein Zugangscode bei. Super!
Donnerstag, 15. März 2012
Ensemble Consolazione (Ars Produktion)
Es erklingen das Gran Duetto Concertante op. 52, die Serenade op. 127 und das Gran Duetto Concertante op. 85 von Mauro Giuliani (1781 bis 1829), zwei der
Six Duos op. 104 von Ferndinando Carulli und die Grande Serenate op. 67 von Anton Diabelli.
Die beiden jungen Musiker haben bereits während ihres Studiums am Prager Konservatorium die "Alte" Musik für sich entdeckt, und treten seit 1995 gemeinsam als Ensemble Consolazione auf. Fast noch interessanter als das Repertoire, das sie mit der vorliegenden Aufnahme präsentieren, erscheinen die wunderbaren Instrumente, auf denen sie spielen: Karel Valter benutzt die Kopie einer Flöte, die der berühmte Dresdner Flötenbauer August Grenser um 1790 geschaffen hat. Das Original ist aus Ebenholz. Die Kopie hat Martin Wenner in Singen 2005 aus Grenadillholz angefertigt. Jan Tulácek spielt eine Gitarre in alter Mensur von Johann Michael Rudert, Wien 1814. Dieses faszinierende Instrument ist komplett im Original- zustand erhalten; sie wurde von dem Vogtländer, der 1813 nach Wien ging, nach italienischem Vorbild gebaut.
Dank dieser beiden Instrumente erhalten wir einen Eindruck vom originalen Klang dieser sehr speziellen Art von Salonmusik - und das macht diese Aufnahme interessant. Denn wir können hier diese Un- terhaltungsmusik in ihrer ursprünglichen klanglichen Ausgewogen- heit erleben. Und so wirkt sie wirklich bezaubernd.
Montag, 26. April 2010
Wiener Serenaden (Musicaphon)
Doch mit der Mutation der Gitarre vom Konzertinstrument zur "Klampfe" der Wandervögel und mit der Weiterentwicklung des Klavierbaus verschwanden diese Werke ebenso schnell wieder aus dem Repertoire.
op. 65 von Mauro Giuliani - bekannt auch in einer Fassung für Streichquartett und Gitarre - erscheint fast wie eines seiner Gitarren- konzerte. Zwar übernimmt das Klavier die Einleitung und einige Zwischenspiele, aber beherrscht wird das Werk ganz eindeutig von der Gitarre.


