Dienstag, 29. März 2016

Hummel: Mozart's Symphonies Nos. 36 Linz, 35 Haffner and 41 Jupiter - Arranged for Flute, Violin, Cello and Piano (Naxos)

Und weil es so schön ist, soll an dieser Stelle gleich noch eine weitere Aufnahme von Arrangements von Johann Nepomuk Hummel nach Werken seines Lehrers Wolfgang Amadeus Mozart vorgestellt werden – diesmal sind es Sinfonien, die Hummel elegant für ein kleines Ensemble bearbeitet hat. Uwe Grodd, Flöte, Friedemann Eichhorn, Violine, Martin Rummel, Violoncello, und Roland Krüger, Klavier, haben bei Naxos mittlerweile auf zwei CD die Sinfonien mit den Nummern 38 bis 40 sowie die Nummern 36, bekannt als Linzer Sinfonie, 35,  Haffner-Sinfonie, und 41, Jupiter-Sinfonie, veröffentlicht. 
Diese Bearbeitungen Hummels sind sehr gelungen. Dank der gekonnten Instrumentierung bewahren sie erstaunlich viel von den Klangfarben des jeweiligen Originals, und sie vermitteln trotz der kleinen Besetzung nicht den Eindruck, dass es sich um eine Notlösung oder ein Arrangement für den Hausgebrauch handelt. Die vier Musiker tragen mit einer exzellenten Interpretation das Ihre dazu bei, wieder ein Publikum für diese attraktiven Werke zu begeistern. Unbedingt anhören, es lohnt sich! 

Mozart after Mozart (Dynamic)

Mozarts Klavierkonzerte waren sehr beliebt – aber nicht jeder, der sie spielen oder anhören wollte, konnte sich ein Orchester leisten. Daher entstanden schon zu Lebzeiten des Komponisten Arrangements, die dem Solisten am Klavier ein kleineres Ensemble zur Seite stellten. Zwei solche Bearbeitungen von Mozarts Schüler Johann Nepomuk Hummel (1778 bis 1873) sind nun bei Dyna- mic erschienen – die Klavierkonzerte in B-Dur KV 456 und in d-Moll
KV 466. Diese Veröffentlichung scheint zugleich Nebenergebnis eines Forschungsprojektes an der Hochschule der Künste Bern (HKB) zu sein, das die damalige Aufführungspraxis untersucht. Es musizieren Leonardo Miucci, Fortepiano, Martin Skamletz, Traversflöte, Johannes Gebauer, Violine, sowie Bruno Hurtado Gosalvez, Violoncello.