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Montag, 4. Februar 2013

19. Festliche Operngala für die Deutsche Aids-Stiftung (Naxos)

Auch in diesem Jahr führte wieder Max Raabe mit seinen notwendi- gen Bemerkungen zu dramati- schen Musikbeispielen - die ebenso von Sachverstand zeugen wie von einer gewissen Ironie - durch das Programm. Die Deutsche Aids-Stiftung hatte zur mittlerweile
19. Festlichen Operngala geladen - und das Publikum ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, den Kunstgenuss mit einer Spende für den guten Zweck zu verbinden. 

Die Solisten-Liste ist lang. Etliche der Sängerinnen und Sänger sind ausgesprochen renommiert - und auch die weniger prominenten sind hervorragend. Zu hören sind mit überwiegend sehr bekannten Opernarien Norah Amsellem, Thiago Arancam, Anna Bonitatibus, Pavol Breslik, Michael Fabiano, Vesse- lina Kasarova, Simone Kermes, Kristin Lewis, Sonia Prina, Artur Rucinski und Rachel Willis-Sörensen. Auch der Chor der Deutschen Oper Berlin unter William Spaulding leistet einen eigenständigen Beitrag - in diesem Jahr erklingt der berühmte Wach auf!-Chor aus Richard Wagners Meistersingern von Nürnberg. Und es musiziert das Orchester der Deutschen Oper Berlin, geleitet von Alain Altinoglu. Die vorliegende Doppel-CD vermittelt einen guten Eindruck davon, wie man mit Glanz und Glamour Gutes tun kann - und wer sie kauft, der leistet auch selbst einen Beitrag dazu. Denn wie in jedem Jahr fließt ein Teil der Einnahmen zur Unterstützung von Hilfsprojekten der Deutschen Aids-Stiftung in Berlin und Umgebung sowie in Südafrika. 

Donnerstag, 26. Januar 2012

18. Festliche Operngala für die Deutsche Aids-Stiftung (Naxos)

Ein Fest herrlicher Stimmen - das war erneut die Operngala, die im vergangenen Jahr zum achtzehn- ten Mal Spenden für die Deutsche Aids-Stiftung gesammelt hat. Vivica Genaux, Simone Kermes, Kristin Lewis, Adrianne Pieczonka, Anna Smirnova, Francesco Demu- ro, Alex Esposito, Teodor Ilincai, Dalibor Jenis und Antonio Poli sangen Arien, die jedem Opern- freund vertraut sind. Auch ein Duett erklingt - das Blumenduett aus Lakme von Léo Delibes, gesungen von Simone Kermes und Vivica Genaux. So bezaubernd, ja geradezu deliziös habe ich diesen Uralthit noch nie gehört. Und natürlich sind die beiden Sängerinnen auch solo noch einmal zu erleben - da warten echte Überraschungen, soviel sei verraten. Das Orchester der Deutschen Oper Berlin musizierte präzise unter Generalmusikdirektor Donald Runniges, und auch der Chor der Deutschen Oper Berlin, geleitet von William Spaulding, ließ sich eindrucksvoll hören.
Durch die Gala führte mit frechen, aber sehr treffenden Kommentaren zur Handlung der jeweiligen Oper Max Raabe. Er erinnerte zudem liebevoll an seinen Vorgänger Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot, der diese Operngala viele Jahre lang moderiert hat, und ihr bis zu seinem Tod im August 2011 eng verbunden blieb. 
Das große Engagement aller Beteiligten für diese Operngala ist noch beim Anhören der Aufzeichnung nachvollziehbar; hier wird eine Atmosphäre spürbar, die beeindruckt und begeistert. Das zeigt sich auch in Details wie dem ausgesprochen liebevoll gestalteten dicken Beiheft zu dem Mitschnitt dieses rundum gelungenen Abends, den Naxos kürzlich auf zwei CD vorgelegt hat. Wer diese Aufnahme erwirbt, der kann sich nicht nur an wundervoller Musik erfreuen, er unterstützt damit auch die Deutsche Aids-Stiftung. So tut man zugleich sich und anderen etwas Gutes. Und daher: Gleich doppelt meine Empfehlung! 

Freitag, 11. Februar 2011

17. Festliche Operngala für die Deutsche Aids-Stiftung (Naxos)

Die Deutsche Oper Berlin war Gast- geber der 17. Festlichen Operngala für die Deutsche Aids-Stiftung. Das Sammeln von Spenden für den guten Zweck  liegt den Sängern und Musikern wirklich am Herzen - diesen Eindruck jedenfalls macht das an Stars und Höhepunkten reiche Programm, an dem sich vom Orchester über den Chor bis hin zum Kinderchor der Deutschen Oper Berlin auch alle Ensembles beteiligen. 
Als Solisten sind zu hören Joyce DiDonato, Amanda Echalaz, Christiane Karg, Kate Royal, Pretty Yende, Simon O'Neill, Saimir Pirgu, Matti Salminen und Andreas Scholl - letzterer gestaltet mit dem Cold Song aus Henry Purcells King Arthur ohne Zweifel den komödiantischen Höhepunkt des Abends. 
Dieser ist allerdings hart umkämpft, denn auch die Moderation durch Max Raabe hat einiges zu bieten. Die "notwendigen Bemerkungen zu dramatischen Musikbeispielen", die Raabe zwischen den einzelnen Stücken einstreut, sind in ihrer sprachlichen Prägnanz wie in ihrer rabenschwarzen Sicht auf die Gattung Oper kaum zu übertreffen. Selbst "echte" Opernfreunde, die von solchen Häppchenprogrammen ja eigentlich gar nichts halten, werden wohl schmunzeln, wenn er seine Sicht auf die - bekanntlich nur selten wirklich jugendfreien - Operngeschichten auf den Punkt bringt. Und da der Erlös aus dem Verkauf der CD ebenfalls der Deutschen Aids-Stiftung zugute kommt, sei diese hier doppelt empfohlen.