Posts mit dem Label Carmignola werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Carmignola werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 9. Juni 2019

Bach: Sonatas & Partitas (Deutsche Grammophon)

Von der Kritik wurde Giuliano Carmignola für seine Interpretation von Bachs Violinkonzerten sehr gelobt. Nun ist seine Einspielung der Sonaten und Partiten BWV 1001–1006 erschienen, vorgetragen auf einer Violine, die Pietro Guarneri 1753 in Venedig geschaffen hat. Der Geiger benutzt zudem einen Bogen, den Emilio Slaviero 2007 nach einem Original des renommierten Bogenbauers Nicolas Léonard Tourte aus dem 18. Jahrhundert angefertigt hat. Es handelt sich übrigens um die erste Aufnahme im umfangreichen Katalog des Labels Deutsche Grammophon, bei der dieser Zyklus auf einem historischen Barockinstrument eingespielt wurde. 
Giuliano Carmignola hat seinen ganz eigenen Zugang zu Bachs berühmten Werken für Violine solo gefunden. Er setzt auf intensive Klangfarben und eine sehr strikte rhythmische Gestaltung, und schafft so eine einzigartige, sehr individuelle Interpretation.

Samstag, 16. Januar 2010

Vivaldi: Concertos for two violins (Deutsche Grammophon)


Vivaldi gehört ohne Zweifel zu den "Vätern" der Gattung Instrumental-konzert. Er schrieb jede Menge Solokonzerte, unter anderem mehr als 250 Violinkonzerte, doch auch Werke für viele andere Instrumente, in nahezu jeglicher Anzahl und Kombination. Die innovative musikalische Form, die er auf Grundlage der Triosonate entwickelte, wurde europaweit bewundert und kopiert.
Vivaldi, der das Instrument selbst virtuos beherrschte, stellte hohe Anforderungen an die Solisten seiner Violinkonzerte - gern auch als Doppelkonzert mit zwei höchst anspruchsvollen Solopartien. Viktoria Mullova und Giuliano Carmignola haben an solchen Herausforderungen hörbar Vergnügen. Sie werden vom Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon am Cembalo, historisch-authentisch, begleitet.

Donnerstag, 10. September 2009

Mozart: The Violin Concertos; Giuliano Carmignola (Deutsche Grammophon)

Drei Jahre lang konzertierten Claudio Abbado, Giuliano Carmignola und das Mozart-Orchester - und nun haben sie Mozarts Violinkonzerte sowie die "Sinfonia Concertante" auch für die Deutsche Grammophon eingespielt. Das muss sehr viel Arbeit gemacht haben, denn diese Aufnahme ist dynamisch außerordentlich differenziert. Man könnte sie allerdings auch als maniriert bezeichnen, zumal fast durchweg überaus rasante Tempi gewählt werden. Mozart im Schnellzug, Akzentchen hier, niedliches kleines Echo da - mein Fall ist das nicht.