Posts mit dem Label Desmond werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Desmond werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 25. August 2012

Caroline Adomeit – Bach to Jazz (Oehms Classics)

Von Bachs berühmter E-Dur-Parti- ta BWV 1006 bis hin zu dem nicht weniger bekannten Take Five von Paul Desmond reicht die Auswahl der Werke, die die junge Geigerin Caroline Adomeit für ihre Debüt-CD getroffen hat. „Dieses Album ist eine Liebeserklärung an die Violi- ne, mit der man praktisch alles ausdrücken und spielen kann: von Bachs Partita mit barocken Tän- zen über ungarische Tänze, Ma- zurka, Tarantella, Tango und Folksongs bis zum Jazz-Arrange- ment“, begründet die Musikerin diese etwas ungewöhnliche Kollek- tion. Gemeinsam mit Julian Riem, Klavier, und bei einigen Stücken auch mit Thomas Hastreiter, Percussion, wagt Adomeit von Brahms bis Duke Ellington so manchen Grenzgang. Dabei überzeugt sie mit Fingerfertigkeit, Gestaltungsvermögen – ein bisschen mehr Klang- farbe könnten die Werke allerdings gelegentlich vertragen – und mit einer gehörigen Portion Temperament. Mit musikalischen Reinheits- geboten kann die junge Musikerin, die bei Hermann Krebbers, Kolja Blacher und Ingolf Turban studiert hat, offenbar wenig anfangen. Ihr Kommentar dazu im Beiheft: „Gute Musik kennt keine Grenzen!“

Donnerstag, 16. September 2010

Quartbone: Esquisse (Perc Pro)

Drei Tenor- und eine Bassposaune - in dieser Besetzung konzertiert das Posaunenquartett Quartbone. Fabrice Millischer, Jean-Philippe Navrez, Aurélien Honoré und Fabien Dornic haben gemeinsam an der Musikhochschule in Lyon studiert. 2006, noch während ihrer Ausbildung, gründeten sie, unterstützt durch ihren Lehrer Michel Becquet, dieses nicht all- tägliche Ensemble . 
Quartbone kombiniert zwei reiz- volle, aber wohl auch sehr un- terschiedliche Posaunentraditionen. Da wäre zum einen die Welt der modernen Posaune, die seit Beethoven ihren festen Platz im Sinfo- nieorchester hat, aber auch außerhalb der Klassik gern gespielt und eingesetzt wird - im Blasorchester beispielsweise, oder im Posaunen- chor. Zugleich setzen die Musiker von Quartbone aber auch gern ihren Vorgänger, die Renaissanceposaune ein, auch "Sacqueboute" oder "Sackbutt" genannt. Sie klingt leiser, klarer und schlanker als das heute übliche Instrument.
Die vier französischen Blechbläser spielen Werke von Tilman Susato über Thomas Tallis bis hin zu Anton Bruckner und Paul Desmond. Das wird nie langweilig. Wer Vergnügen an blitzsauber und zugleich sehr humorvoll vorgetragener Posaunenmusik hat, der sollte sich diese CD nicht entgehen lassen.