Antonio Vivaldi hat eine ganze Reihe von Flötenkonzerten
kom- poniert, und in seinem Werkver- zeichnis stehen auch drei bislang
wohl unveröffentlichte concerti, den Angaben auf dieser CD zufolge
per ottavino, deren Manuskripte sich in Turin befinden. Eine Aus- wahl
davon enthält die vorliegende CD; allerdings gibt es kein Beiheft,
und die Anmerkungen sind so spärlich, dass nicht einmal er- kennbar
wird, wer bei den Konzer- ten für zwei Piccoloflöten bzw. für Flöte
und Piccolo nun den zweiten Solopart spielt.
Bei den ersten vier
Konzerten sind Jean-Louis Beaumadier und das Orchestre national de
France unter Leitung des berühmten Jean-Pierre Rampal zu hören. Bei
den abschließenden zwei Doppelkon- zerten musizieren Philippe Pierlot
und das Ensemble Instrumental La Follia. Es ist eine hübsche
Zusammenstellung, die man gut anhören kann – allerdings dürfte
Vivaldi seinerzeit eher an ein flautino, das kleinste Mitglied der
Blockflötenfamilie, gedacht haben als an die Piccolo-Querflöte.
Klanglich macht das schon Unterschiede.
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Freitag, 18. Juli 2014
Donnerstag, 26. Januar 2012
Bach: Sei Suonate à Violino solo & Cembalo concertato (Flora)
Diese Aufnahme stellt die Sonaten für Violine und Cembalo
BWV 1014 - 1019 sowie die Sonate in G-Dur für Violine und Basso continuo BWV 1021 von Johann Sebastian Bach derart unspektaku- lär und uneitel vor, dass dies schon wieder spektakulär wirkt.
Francois Fernandez musiziert auf einer Violine von Andrea Guarneri aus dem Jahre 1670, Benjamin Alard auf einem Cembalo von Anthony Sidey nach einem Instru- ment aus der Silbermann-Schule. Im Continuo lässt sich zudem Philippe Pierlot auf einer Viola da gamba von Thomas Allred aus dem Jahre 1625 hören. Eine sehr harmonische Einspielung, klangschön und so "rund", dass man sich trotz der zeitgenössischen Instrumente an romantische Aufführungstraditionen erinnert glaubt. So schließt sich also der Kreis - und in diesem Falle ist dieses Urteil tatsächlich ein Kompliment. Ausnahmsweise.
BWV 1014 - 1019 sowie die Sonate in G-Dur für Violine und Basso continuo BWV 1021 von Johann Sebastian Bach derart unspektaku- lär und uneitel vor, dass dies schon wieder spektakulär wirkt.
Francois Fernandez musiziert auf einer Violine von Andrea Guarneri aus dem Jahre 1670, Benjamin Alard auf einem Cembalo von Anthony Sidey nach einem Instru- ment aus der Silbermann-Schule. Im Continuo lässt sich zudem Philippe Pierlot auf einer Viola da gamba von Thomas Allred aus dem Jahre 1625 hören. Eine sehr harmonische Einspielung, klangschön und so "rund", dass man sich trotz der zeitgenössischen Instrumente an romantische Aufführungstraditionen erinnert glaubt. So schließt sich also der Kreis - und in diesem Falle ist dieses Urteil tatsächlich ein Kompliment. Ausnahmsweise.
Sonntag, 13. November 2011
Amarante (Flora)
Diese CD präsentiert höfische Musik aus dem Frankreich des
16. Jahrhunderts. Die Werke von Jean-Baptiste Bésard, Nicolas Vallet, Constantin Huygens, Nicolas Hotman, Francois Richard, Michel Lambert und anderen Komponisten werden von Sängerin Céline Scheen sowie Eduardo Egüez, Laute und Theorbe, und Philippe Pierlot, Viola da gamba, stilgerecht vorgestellt. Das schön gestaltete Beiheft geht mit Informationen leider sehr sparsam um, doch die Aufnahme ist durchaus gelungen - und sehr französisch.
16. Jahrhunderts. Die Werke von Jean-Baptiste Bésard, Nicolas Vallet, Constantin Huygens, Nicolas Hotman, Francois Richard, Michel Lambert und anderen Komponisten werden von Sängerin Céline Scheen sowie Eduardo Egüez, Laute und Theorbe, und Philippe Pierlot, Viola da gamba, stilgerecht vorgestellt. Das schön gestaltete Beiheft geht mit Informationen leider sehr sparsam um, doch die Aufnahme ist durchaus gelungen - und sehr französisch.
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