Zur Wiederentdeckung des Kom- ponisten Jan Dismas Zelenka (1679 bis 1745) hat diese Aufnahme aus dem Jahre 2002 mit Sicherheit beigetragen. Zu verdanken ist die wundervolle Einspielung dem King's Consort unter Robert King, das sich einmal mehr die Mühe gemacht hat, abseits des Best- seller-Repertoires nach Werken zu suchen, deren Aufführung sich lohnt.
Zelenka, der in Dresden als Orche- stermusiker und Kirchencompo- siteur wirkte, hat Musik geschrieben, die durch ihre Eigenwilligkeit verblüfft. Bereits der Leipziger Musikschriftsteller Friedrich Rochlitz, der um 1820 Zugang zu einigen Stücken Zelenkas erhielt, begeisterte sich für die "bewundernswerthe Eigenthümlichkeit" seiner harmo- nischen Sprache und die "kunstreich verflochtenen" Singstimmen.
Dennoch blieben die Werke noch nahezu 200 weitere Jahre im Archiv liegen; erst in jüngster Vergangenheit begannen Musiker und Musik- wissenschaftler, die Handschriften zu erschließen. So enthält diese CD neben der Litaniae de Venerabili Sacramento Z147 und den Maria- nischen Antiphonen Regina caeli laetare Z134 und Salve regina, mater misericordiae Z135 auch Teile aus dem Officium defunctorum Z47, das Zelenka 1733 für die Trauerfeierlichkeiten in Dresden nach dem Tode seinen Dienstherrn August des Starken geschrieben hat. Diese düstere, aber dennoch seltsam kraftvolle Trauermusik würde man gern einmal vollständig hören.
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Dienstag, 9. Oktober 2012
Sonntag, 29. Juli 2012
James Bowman sings Handel Heroic Arias (Helios)
Der Countertenor James Bowman gab sein Debüt 1967 in der Rolle des Oberon. Er sang jedoch nicht nur in den Opern von Benjamin Britten; für den Sänger wurden viele Partien geschrieben, und er wurde auch häufig für die soge- nannte "Alte" Musik engagiert. So trug er dazu bei, dass viele Werke Händels für die Bühne wiederent- deckt wurden, die dieser für Ka- straten geschrieben hatte.
Dass auch ein Countertenor die Bravourarien, die Händel für seine italienischen Stars geschaffen hat, singen kann, wenn das Timbre seiner Stimme dazu passt, beweist diese CD aus dem Jahre 1990. Zur Erinnerung: 2005 hat Andreas Scholl, ein Superstar dieses Faches, als erster Countertenor überhaupt drei Händel-Arien auf der Last Night oft the Proms gesungen. Mittlerweile haben auch einige Sänger der jüngeren Generation dieses Repertoire für sich entdeckt, und es sind einige CD erschienen.
Vergleicht man diese Aufnahmen mit der vorliegenden, so wird man festellen, dass Bowman - Jahrgang 1941 - nicht nur technisch noch immer außerordentlich überzeugt. Seine Stimme klingt geradezu jugendlich, er verfügt über eine beneidenswerte Geläufigkeit, und seine Gestaltungskunst ist hinreißend. Das King's Consort unter Robert King ist Bowman ein temperamentvoller Begleiter.
Dass auch ein Countertenor die Bravourarien, die Händel für seine italienischen Stars geschaffen hat, singen kann, wenn das Timbre seiner Stimme dazu passt, beweist diese CD aus dem Jahre 1990. Zur Erinnerung: 2005 hat Andreas Scholl, ein Superstar dieses Faches, als erster Countertenor überhaupt drei Händel-Arien auf der Last Night oft the Proms gesungen. Mittlerweile haben auch einige Sänger der jüngeren Generation dieses Repertoire für sich entdeckt, und es sind einige CD erschienen.
Vergleicht man diese Aufnahmen mit der vorliegenden, so wird man festellen, dass Bowman - Jahrgang 1941 - nicht nur technisch noch immer außerordentlich überzeugt. Seine Stimme klingt geradezu jugendlich, er verfügt über eine beneidenswerte Geläufigkeit, und seine Gestaltungskunst ist hinreißend. Das King's Consort unter Robert King ist Bowman ein temperamentvoller Begleiter.
Mittwoch, 6. Juni 2012
Sacred Music by Johann Kuhnau (Helios)
"Ich weiß nicht, ob er dem Orden der Tonkünstler oder den anderen Gelehrten mehr Ehre gebracht", schrieb Johann Christoph Ade- lung, Bibliothekar des Kurfürsten Friedrich August III., über Johann Kuhnau. "Er war gelehrt in der Gottesgelahrtheit, in den Rechten, Beredsamkeit, Dichtkunst, Mathe- matik, fremden Sprachen und Musik."
Johann Kuhnau (1660 bis 1722) war der Sohn eines Tischlers aus Geising im Erzgebirge. Er begann seine musikalische Laufbahn als Chorknabe, was ihm zugleich den Besuch der Dresdner Kreuzschule ermöglichte. Als in der Landes- hauptstadt die Pest ausbrach, schickten ihn die Eltern nach Zittau, wo er am Johanneum seine Ausbildung fortsetzte, und bald auch Aufga- ben eines Kantors und Organisten übernahm. Als dort 1682 Johann Krieger ins Amt eingeführt wurde und dies seine Dienstpflichten wurden, ging Kuhnau nach Leipzig.
Dort studierte er Jura, und erwarb sich nebenher einen exzellenten Ruf als Musiker. So komponierte er 1683 ein aufwendiges dramma per musica, das zur Begrüßung des von der Türkenschlacht in Wien heimgekehrten Kurfürsten unter freiem Himmel aufgeführt wurde. 1684 erhielt Kuhnau eine Anstellung als Organist an der Thomas- kirche. 1701 wurde er schließlich als Nachfolger von Johann Schelle Thomaskantor.
Bekannt ist er in erster Linie als Vorgänger Bachs - und für seine Klaviermusik, beispielsweise die Clavier-Übung, zweimal sieben Partitas, komponiert für den geübten Musiker, um "auch den von anderen Studien ermüdeten Geist" zu "erfrischen" - ganz ähnlich, wie Bach es später formulieren sollte. In seinem Amt als Thomaskantor hatte Kuhnau so manchen Strauß mit dem Studenten Georg Philipp Telemann auszufechten, der sich in das Leipziger Musikleben nicht nur mit Lust und Leidenschaft, sondern offenbar auch mit einem gewissen Geltungsbedürfnis einbrachte. Leider prägte dies das Bild Kuhnaus, wie der Musiker das eigentlich nicht verdient hat.
Denn gerade die geistlichen Vokalwerke, die The King's Consort unter Robert King auf dieser CD vorstellt, verweisen uns auf seine enorme Bedeutung als Komponist einer Übergangszeit. Musik galt damals noch als mathematische Kunst; sie spiegelte Affekte, und zwar auf einer eher abstrakten Ebene, und nicht Befindlichkeiten. Und weil Kirchenmusik die Gläubigen erquicken und erbauen, aber auch unterweisen sollte, wurde zu Kuhnaus Zeiten höchster Wert auf den Text, auf seine Auswahl und Auslegung mit den Mitteln der Musik, gelegt.
Das zeigt sich, bei aller musikalischen Brillanz, auch bei dieser CD, der man zudem begeistert lauscht, weil die Aufnahmen mit The King's Consort außerordentlich gelungen und ausdrucksstark sind. Die Sänger und Musiker machen deutlich, wie stark Kuhnaus geistliche Werke rhetorisch geprägt sind - ganz im Sinne jener großen Traditio- nen, die der Thomaskantor in seinen Jugendjahren in Dresden ken- nengelernt haben wird.
Kuhnau ist das Bindeglied zwischen Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach. Zu seinen Schülern gehören zudem Johann Friedrich Fasch, Christoph Graupner und Johann David Heinichen. Händel und Mattheson kannten und schätzten seine Klavierwerke. Und selbst Telemann bekannte später, dass er den Kontrapunkt durch das Stu- dium von Kompositionen Kuhnaus gelernt habe.
Johann Kuhnau (1660 bis 1722) war der Sohn eines Tischlers aus Geising im Erzgebirge. Er begann seine musikalische Laufbahn als Chorknabe, was ihm zugleich den Besuch der Dresdner Kreuzschule ermöglichte. Als in der Landes- hauptstadt die Pest ausbrach, schickten ihn die Eltern nach Zittau, wo er am Johanneum seine Ausbildung fortsetzte, und bald auch Aufga- ben eines Kantors und Organisten übernahm. Als dort 1682 Johann Krieger ins Amt eingeführt wurde und dies seine Dienstpflichten wurden, ging Kuhnau nach Leipzig.
Dort studierte er Jura, und erwarb sich nebenher einen exzellenten Ruf als Musiker. So komponierte er 1683 ein aufwendiges dramma per musica, das zur Begrüßung des von der Türkenschlacht in Wien heimgekehrten Kurfürsten unter freiem Himmel aufgeführt wurde. 1684 erhielt Kuhnau eine Anstellung als Organist an der Thomas- kirche. 1701 wurde er schließlich als Nachfolger von Johann Schelle Thomaskantor.
Bekannt ist er in erster Linie als Vorgänger Bachs - und für seine Klaviermusik, beispielsweise die Clavier-Übung, zweimal sieben Partitas, komponiert für den geübten Musiker, um "auch den von anderen Studien ermüdeten Geist" zu "erfrischen" - ganz ähnlich, wie Bach es später formulieren sollte. In seinem Amt als Thomaskantor hatte Kuhnau so manchen Strauß mit dem Studenten Georg Philipp Telemann auszufechten, der sich in das Leipziger Musikleben nicht nur mit Lust und Leidenschaft, sondern offenbar auch mit einem gewissen Geltungsbedürfnis einbrachte. Leider prägte dies das Bild Kuhnaus, wie der Musiker das eigentlich nicht verdient hat.
Denn gerade die geistlichen Vokalwerke, die The King's Consort unter Robert King auf dieser CD vorstellt, verweisen uns auf seine enorme Bedeutung als Komponist einer Übergangszeit. Musik galt damals noch als mathematische Kunst; sie spiegelte Affekte, und zwar auf einer eher abstrakten Ebene, und nicht Befindlichkeiten. Und weil Kirchenmusik die Gläubigen erquicken und erbauen, aber auch unterweisen sollte, wurde zu Kuhnaus Zeiten höchster Wert auf den Text, auf seine Auswahl und Auslegung mit den Mitteln der Musik, gelegt.
Das zeigt sich, bei aller musikalischen Brillanz, auch bei dieser CD, der man zudem begeistert lauscht, weil die Aufnahmen mit The King's Consort außerordentlich gelungen und ausdrucksstark sind. Die Sänger und Musiker machen deutlich, wie stark Kuhnaus geistliche Werke rhetorisch geprägt sind - ganz im Sinne jener großen Traditio- nen, die der Thomaskantor in seinen Jugendjahren in Dresden ken- nengelernt haben wird.
Kuhnau ist das Bindeglied zwischen Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach. Zu seinen Schülern gehören zudem Johann Friedrich Fasch, Christoph Graupner und Johann David Heinichen. Händel und Mattheson kannten und schätzten seine Klavierwerke. Und selbst Telemann bekannte später, dass er den Kontrapunkt durch das Stu- dium von Kompositionen Kuhnaus gelernt habe.
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Christmas Music by Michael Praetorius (Helios)
Hier ist noch einer der legendären britischen Chöre zu hören - The Choir of Westminster Cathedral hat diese Aufnahme im Januar 1986 gemeinsam mit The Parley of Instruments unter David Hill ein- gespielt. Auch wenn sie mittler- weile schon etwas Patina angesetzt hat, so gehört sie doch noch immer zu den schönsten Weihnachts-CD. Die Weihnachtslieder von Michael Praetorius (1571 bis 1621) sind immer wieder faszinierend, und wenn sie so traumhaft musiziert werden wie hier, verbreitet dies nahezu automatisch Weihnachts- stimmung.
Sonntag, 11. September 2011
Sacred Music by Sebastian Knüpfer (Helios)
Als Thomaskantor war Sebastian Knüpfer (1633 bis 1676) einer der Amtsvorgänger Bachs. Er stammte aus dem böhmischen Asch, war der Sohn eines Kantors und Orga- nisten, und besuchte zunächst das Gymnasium in Regensburg. Nach Leipzig ging er, um an der Univer- sität zu studieren. Doch nicht die Philosophie sollte seinen Lebens- weg prägen: 1657 wurde Knüpfer zum Thomaskantor berufen. 1663 erschien eine Sammlung mit Madrigalen und Kanzonetten im Druck; die meisten Werke Knüpfers aber sind lediglich in Abschriften überliefert.
Seine Zeitgenossen schätzten sie sehr. Knüpfer habe, so heißt es im Nachruf, "Sprüche aus den Psalmen und andern biblischen Büchern mit solcher Lieblichkeit und Kunstfertigkeit komponiert, daß er die betrübtesten Herzen damit aufgerichtet hat und sein Name nicht bloß in Leipzig, sondern auch auswärts mit Bewunderung genannt wird."
Das King's Consort hat einen Teil der Manuskripte, in denen Knüpfers Werke vorliegen, transkribieren lassen, sorgsam geprüft, und dann eine Auswahl seiner Werke eingespielt. Die Aufnahme stammt bereits aus dem Jahre 1999, doch es ist erfreulich, dass sie nunmehr wieder verfügbar ist. Denn das Ensemble, das von Robert King geleitet wird, musiziert ebenso sachkundig wie klangschön. Bravi!
Seine Zeitgenossen schätzten sie sehr. Knüpfer habe, so heißt es im Nachruf, "Sprüche aus den Psalmen und andern biblischen Büchern mit solcher Lieblichkeit und Kunstfertigkeit komponiert, daß er die betrübtesten Herzen damit aufgerichtet hat und sein Name nicht bloß in Leipzig, sondern auch auswärts mit Bewunderung genannt wird."
Das King's Consort hat einen Teil der Manuskripte, in denen Knüpfers Werke vorliegen, transkribieren lassen, sorgsam geprüft, und dann eine Auswahl seiner Werke eingespielt. Die Aufnahme stammt bereits aus dem Jahre 1999, doch es ist erfreulich, dass sie nunmehr wieder verfügbar ist. Denn das Ensemble, das von Robert King geleitet wird, musiziert ebenso sachkundig wie klangschön. Bravi!
Montag, 12. April 2010
Albinoni Vivaldi - Oboe Concertos (Helios)
Eine traumschöne CD, aufgezeich- net 1990, die Liebhaber barocker Bläsermusik bezaubern wird: Paul Goodwin, Oboe, spielt gemeinsam mit dem King's Consort unter Robert King Konzerte von Albinoni und Vivaldi.
Antonio Vivaldi schrieb zwei Kon- zerte für jeweils ein Paar Oboen und Klarinetten - seinerzeit eine geradezu avantgardistische Beset- zung, denn die (Barock-)Klarinette war gerade erst erfunden, und so- zusagen bei ihren ersten Schritten als Soloinstrument. Vivaldi setzt die Klarinetten sowohl gemeinsam mit den Oboen als Concertino-Gruppe als auch im Paar kontrastie- rend, imitierend und alternierend zu den Oboen ein. Im Concerto RV560, mit dem die CD beginnt, überlässt er den langsamen Satz ganz den Oboen, die über den Streichern anmutig ihre Melodie singen. Im Concerto RV559 hingegen, das die CD beschließt, ist der Mittelsatz den Bläsern allein vorbehalten, die hier sogar ohne Continuo musi- zieren - dankbare Aufgaben für die beteiligten Musiker, die ihren Part durchweg virtuos und - das Wort sei hier gestattet - mit Grazie spielen.
Die CD enthält zudem Vivaldis Oboenkonzert in F-Dur RV455 und vier Konzerte von Tomaso Albinoni. Zwei davon sind für zwei Oboen geschrieben, eines für Trompete, drei Oboen, Fagott und Continuo. Das stärkste aber, das Concerto in d-Moll op.9 Nr.2, beschränkt sich in der Besetzung auf Oboe und Streicher - melodisch hinreißend, und, zumal im letzten Satz, auch technisch hochvirtuos.
Freitag, 19. Februar 2010
Tartini: Violin Concertos (Helios)
Tartini gilt als Spätberufener. Violinisten beginnen noch heute ihre Karriere üblicherweise im Vorschulalter - doch Wunderkind-Berichte sind über den Violin- virtuosen nicht bekannt. Statt dessen besagt die Überlieferung, er habe seine Jura-Studien, im Priestergewand, wohl ausgiebig auf dem Fechtboden betrieben. Als er dann 1710 auch noch heiratete, obwohl er doch eigentlich die geistliche Laufbahn hätte ergreifen sollen, muss es Ärger gegeben haben. Tartini floh nach Asissi, und erwarb sich offenbar innerhalb kurzer Zeit einen erstklassigen Ruf als Instrumentalist. 1721 wurde er erster Violinist im Orchester der Basilica di San Antonio zu Padua - eine ausgesprochen renommierte Stelle, die er bis zu seinem Tode 1770 innehatte. Er reiste durch Europa, begeisterte das Publikum mit seinen Konzerten und mit seinen Kompositionen, überwiegend Konzerte und Sonaten für Violine, darunter die berühmte Teufels- triller-Sonate, die Generationen von Violinvirtuosen herausforderte - und dafür sorgte, dass der Name ihres Komponisten nicht in Vergessenheit geriet.
Es ist Pionieren der historischen Aufführungspraxis wie der Barock-Violinistin Elizabeth Wallfisch zu verdanken, wenn wir heute wieder eine ganze Reihe seiner Werke hören können. Für die vorliegende CD hat sie gemeinsam mit den Raglan Baroque Players unter Nicholas Kraemer fünf Konzerte eingespielt, die seine Eigenheiten aufzeigen - den typischen "Tartini-Klang" mit seinen akustischen Raffinessen, und seine Suche nach Ausdruck jenseits des Barockstils, den er nur noch in Zitatform nutzt - so in jener brillanten Fuga à la breve im Violinkonzert g-Moll D85, übrigens ohne Solovioline. Ansonsten klingen seine Werke schon nach Vorklassik. Und die Solo-Violine wechselt zwischen ausgedehnten sanglichen Abschnitten und fleißiger Fingerarbeit; ganz offenbar schätzte Tartini Arpeggios. Wallfisch hat an Tartinis technischer Brillanz wie an seinen melodischen Einfällen hörbar Vergnügen. Brava!
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