Das Leipziger Ensemble Camerata Bachiensis hat sich auf dieser CD der Musik von Johann Melchior Molter (1696 bis 1765) zugewandt. Über den Lebensweg des Thüringer Kompo- nisten, der als Hofkapellmeister in Karlsruhe sowie in Eisenach wirkte, wurde in diesem Blog bereits an anderer Stelle berichtet.
Seine Musik verbindet deutsche Kontrapunktik mit italienischen und französischen Stilelementen - „vermischter Stil“, nennt das die Musikwissenschaft. Molter freilich dürfte einfach versucht haben, die Erwartungen seiner Auftraggeber zu erfüllen. Und diese wünschten sich musikalische Unterhaltung; galante Klänge, zu denen man seinerzeit durchaus geplaudert oder aber Karten gespielt hat.
So etwas muss nicht unbedingt musikalisch von minderem Wert sein, wie diese Aufnahme beweist. Die Camerata Bachiensis hat aus den Handschriften, die sich in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe befinden, ein hörenswertes Programm zusammengestellt. Die CD bietet eine Sinfonia, eine Ouvertüre, ein Concerto, eine Sonata à quadro für Oboe, Violine, Viola und Continuo sowie zwei weltliche Kantaten – allesamt in Weltersteinspielung. Musiziert wird gekonnt, und auch technisch ist die Aufnahme rundum bestens gelungen. Besonders hervorzuheben sind Roberto De Franceschi, der als Solist sowohl im Flötenkonzert als auch an der Oboe überzeugt, und die Sopranistin Julia Kirchner, die die beiden Kammerkantaten souverän gestaltet.
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Sonntag, 22. Juli 2018
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Buxtehude: Opera Omnia - Vocal Works; Koopman (Challenge Classics)
Ton Koopman verdanken wir viele bedeutende musikalische Entdek- kungen und Einspielungen. Erinnert sei hier an seine Gesamtaufnahmen des Orgelwerkes sowie der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Die Auseinandersetzung mit diesen Werken hat – glücklicherweise – Koopmans Aufmerksamkeit auf einen weiteren Komponisten gelenkt, von dem Bach sehr viel gelernt hat: Dieterich Buxtehude (1637 bis 1707).
Warum ist Bach seinerzeit im November 1705 vom thüringischen Arnstadt nach Lübeck gewandert, und wieso blieb er dort wesentlich länger, als ihm vom Rat der Stadt zugestanden worden war? Diese Frage trieb wohl auch Koopman um. Eine Antwort liegt nahe: Buxtehudes Vokalmusik erklang an der Marienkirche in Lübeck nicht im regulären Gottesdienst, sondern in den sogenannten Abendmusiken, alljährlich an fünf Sonntagen nach dem Martinstag, also dem 11. November.
Damit waren die Kompositionen nicht liturgisch gebunden. Buxtehude war sowohl in der Auswahl der Inhalte als auch der Formen frei, und so schuf er Arien, Konzerte und Kantaten auf der Grundlage kirchlicher Hymnen sowie biblischer oder poetischer Texte. In den Abendmusiken erklangen aber auch Instrumentalwerke – und was die Orgelmusik angeht, war Buxtehude der berühmteste Protagonist der Norddeutschen Orgelschule.
Verblüffenderweise werden seine Werke, insbesondere seine Instrumental- und Vokalmusik, heute bis auf wenige Ausnahmen äußerst selten aufge- führt. Auch wenn Bruno Grusnick (1900 bis 1992) sich große Verdienste um die Erschließung des Notenbestandes insbesondere auch der Sammlung Düben erworben hat, ist eine historisch-kritische Edition derzeit immer noch nur für einige wenige Werke verfügbar. Der Carus-Verlag hat diese Ausgabe begonnen; die Orgelmusik erscheint aber wohl bei Bärenreiter.
Trotz dieser Schwierigkeiten hat sich Ton Koopman mit seinem Amster- dam Baroque Orchestra and Choir sowie einer großen Schar engagierter Solisten an eine Gesamtaufnahme gewagt. 2005 begann er das Projekt „Dieterich Buxtehude – Opera Omnia“. Mittlerweile ist diese Kollektion vollendet. Koopman hat dafür bei seinem eigenen Label Antoine Marchand den kompletten Buxtehude eingespielt, die Vokal- und Kammermusik ebenso wie die Kompositionen für Orgel und Cembalo, die er selbst auf historischen Instrumenten interpretiert.
Und man muss sagen, diese Arbeit hat sich gelohnt. Denn die Musik ist wirklich beeindruckend. Die Aufnahmen zeigen allerdings auch, dass die Vokalwerke Buxtehudes zumeist durch eine normale Kantorei nicht ohne weiteres aufzuführen sind. So werden sie wohl Musik für professionelle Ensembles bleiben. Hören freilich möchte man sie gern öfters.
Man mag sich kaum vorstellen, was für ein Kraftakt die Vorbereitung einer solchen Gesamteinspielung gewesen sein dürfte. Es ist kaum zu glauben, aber Ton Koopman hat im Oktober 2014 seinen 70. Geburtstag gefeiert. Für den Ruhestand hat er gar keine Zeit: Die Webseite verrät es – der Kalender des Dirigenten, Organisten, Cembalisten und Musikwissenschaftlers ist voll wie eh und je. Wir gratulieren, wenn auch mit Verspätung, und wir freuen uns schon auf die nächsten Projekte.
Warum ist Bach seinerzeit im November 1705 vom thüringischen Arnstadt nach Lübeck gewandert, und wieso blieb er dort wesentlich länger, als ihm vom Rat der Stadt zugestanden worden war? Diese Frage trieb wohl auch Koopman um. Eine Antwort liegt nahe: Buxtehudes Vokalmusik erklang an der Marienkirche in Lübeck nicht im regulären Gottesdienst, sondern in den sogenannten Abendmusiken, alljährlich an fünf Sonntagen nach dem Martinstag, also dem 11. November.
Damit waren die Kompositionen nicht liturgisch gebunden. Buxtehude war sowohl in der Auswahl der Inhalte als auch der Formen frei, und so schuf er Arien, Konzerte und Kantaten auf der Grundlage kirchlicher Hymnen sowie biblischer oder poetischer Texte. In den Abendmusiken erklangen aber auch Instrumentalwerke – und was die Orgelmusik angeht, war Buxtehude der berühmteste Protagonist der Norddeutschen Orgelschule.
Verblüffenderweise werden seine Werke, insbesondere seine Instrumental- und Vokalmusik, heute bis auf wenige Ausnahmen äußerst selten aufge- führt. Auch wenn Bruno Grusnick (1900 bis 1992) sich große Verdienste um die Erschließung des Notenbestandes insbesondere auch der Sammlung Düben erworben hat, ist eine historisch-kritische Edition derzeit immer noch nur für einige wenige Werke verfügbar. Der Carus-Verlag hat diese Ausgabe begonnen; die Orgelmusik erscheint aber wohl bei Bärenreiter.
Trotz dieser Schwierigkeiten hat sich Ton Koopman mit seinem Amster- dam Baroque Orchestra and Choir sowie einer großen Schar engagierter Solisten an eine Gesamtaufnahme gewagt. 2005 begann er das Projekt „Dieterich Buxtehude – Opera Omnia“. Mittlerweile ist diese Kollektion vollendet. Koopman hat dafür bei seinem eigenen Label Antoine Marchand den kompletten Buxtehude eingespielt, die Vokal- und Kammermusik ebenso wie die Kompositionen für Orgel und Cembalo, die er selbst auf historischen Instrumenten interpretiert.
Und man muss sagen, diese Arbeit hat sich gelohnt. Denn die Musik ist wirklich beeindruckend. Die Aufnahmen zeigen allerdings auch, dass die Vokalwerke Buxtehudes zumeist durch eine normale Kantorei nicht ohne weiteres aufzuführen sind. So werden sie wohl Musik für professionelle Ensembles bleiben. Hören freilich möchte man sie gern öfters.
Man mag sich kaum vorstellen, was für ein Kraftakt die Vorbereitung einer solchen Gesamteinspielung gewesen sein dürfte. Es ist kaum zu glauben, aber Ton Koopman hat im Oktober 2014 seinen 70. Geburtstag gefeiert. Für den Ruhestand hat er gar keine Zeit: Die Webseite verrät es – der Kalender des Dirigenten, Organisten, Cembalisten und Musikwissenschaftlers ist voll wie eh und je. Wir gratulieren, wenn auch mit Verspätung, und wir freuen uns schon auf die nächsten Projekte.
Montag, 1. Dezember 2014
Hasse: Bella, mi parto (MDG)
Johann Adolf Hasse (1699 bis 1783) gehörte einst zu den großen
Stars, insbesondere der Opernwelt. Der Musiker, der aus Bergedorf bei
Hamburg stammt, wurde 1718 als Tenor Mitglied des Ensembles der
Hamburger Oper am Gänsemarkt. In Italien studierte er dann den
aktuellen Opernstil sozusagen an der Quelle. Und als sein Lehrer
Alessandro Scarlatti starb, gelang es ihm, die entstandene Lücke zu
füllen: Innerhalb weniger Jahre wurde Hasse zu einem der
erfolgreichsten Opernkomponisten seiner Zeit.
Von Neapel und Venedig bis nach Dresden und von London bis Warschau erklang Hasses Musik. Selbst in Spanien waren seine Arien bekannt und beliebt; sie gehörten zu jenen Stücken, die der Kastrat Farinelli täglich für den schwermütigen König Philipp V. sang. Doch Hasse schuf nicht nur Opern. Seine Zeitgenossen schätzten ihn auch wegen seiner Instrumen- talmusik und seiner Kammerkantaten.
Wer sie heute aufführen möchte, der steht allerdings vor dem Problem, dass nur wenige dieser Werke im Druck erschienen sind. Die meisten Kantaten Hasses sind nur in Form von Abschriften überliefert, verfasst von den unterschiedlichsten Kopisten und verstreut über halb Europa.
Das Ensemble Musica Alta Ripa hat nun einige dieser Raritäten gekonnt bei Dabringhaus und Grimm eingespielt. Drei Solokantaten des Kompo- nisten für Altus trägt Kai Wessel vor; zudem erklingt ein wenig Kammer- musik. Besonders angetan hat es mir das charmante Konzert für Solo-Mandoline, zwei Violinen und Basso continuo. Auch wenn vermutet wird, dass Hasse diese Musik für das Musizieren im privaten Kreise geschrieben hat – es ist wundervolle Musik, und der Komponist sorgt geschickt dafür, dass der zarte Klang der Mandoline gebührend zur Geltung kommt. Sehr gelungen!
Von Neapel und Venedig bis nach Dresden und von London bis Warschau erklang Hasses Musik. Selbst in Spanien waren seine Arien bekannt und beliebt; sie gehörten zu jenen Stücken, die der Kastrat Farinelli täglich für den schwermütigen König Philipp V. sang. Doch Hasse schuf nicht nur Opern. Seine Zeitgenossen schätzten ihn auch wegen seiner Instrumen- talmusik und seiner Kammerkantaten.
Wer sie heute aufführen möchte, der steht allerdings vor dem Problem, dass nur wenige dieser Werke im Druck erschienen sind. Die meisten Kantaten Hasses sind nur in Form von Abschriften überliefert, verfasst von den unterschiedlichsten Kopisten und verstreut über halb Europa.
Das Ensemble Musica Alta Ripa hat nun einige dieser Raritäten gekonnt bei Dabringhaus und Grimm eingespielt. Drei Solokantaten des Kompo- nisten für Altus trägt Kai Wessel vor; zudem erklingt ein wenig Kammer- musik. Besonders angetan hat es mir das charmante Konzert für Solo-Mandoline, zwei Violinen und Basso continuo. Auch wenn vermutet wird, dass Hasse diese Musik für das Musizieren im privaten Kreise geschrieben hat – es ist wundervolle Musik, und der Komponist sorgt geschickt dafür, dass der zarte Klang der Mandoline gebührend zur Geltung kommt. Sehr gelungen!
Montag, 15. September 2014
Telemann: Sonaten, Trios, Concerti (Oehms Classics)
Das Barockensemble L'accademia giocosa wurde vor vier Jahren von Musikern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks gemein- sam mit freischaffenden Kollegen aus dem Bereich der „Alten“ Musik gegründet. Sie wollen nur spielen – und zwar vorzugsweise Musik des
18. Jahrhunderts, in ihrer ganzen Breite, Vielfalt und Schönheit. Bei Oehms Classics haben die Musiker nun eine CD mit Werken von Georg Philipp Telemann veröffentlicht. Stefan Schilli, der Solo-Oboist des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, hatte sich bei BR Klassik für dieses Repertoire eingesetzt – und war damit erfolgreich. So sind diese Aufnahmen mit L'accademia giocosa in Koproduktion mit dem Sender entstanden.
Das ist noch immer keineswegs selbstverständlich. Telemann war ein ungemein kreativer und auch produktiver Komponist. Das trug ihm in späteren Zeiten, die im Künstler das Genie verehren wollten, den Vorwurf ein, er sei ein der Mittelmäßigkeit verhafteter Vielschreiber gewesen. Wie elegant, abwechslungsreich und auch witzig Telemanns Musik tatsächlich ist, das wird nun allmählich wiederentdeckt. Dazu trägt auch die Accade- mia giocosa bei, die auf ihrer CD mit Ausnahme einer Sonate durchweg Weltersteinspielungen vorlegt. Wer die Instrumentalmusik Telemanns entdecken möchte, der findet hier eine sehr gelungene Werkauswahl, die das Schaffen des Komponisten insbesondere in seinem enormen Reichtum an musikalischen Ideen und an Klangfarben präsentiert. Hinreißend!
18. Jahrhunderts, in ihrer ganzen Breite, Vielfalt und Schönheit. Bei Oehms Classics haben die Musiker nun eine CD mit Werken von Georg Philipp Telemann veröffentlicht. Stefan Schilli, der Solo-Oboist des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, hatte sich bei BR Klassik für dieses Repertoire eingesetzt – und war damit erfolgreich. So sind diese Aufnahmen mit L'accademia giocosa in Koproduktion mit dem Sender entstanden.
Das ist noch immer keineswegs selbstverständlich. Telemann war ein ungemein kreativer und auch produktiver Komponist. Das trug ihm in späteren Zeiten, die im Künstler das Genie verehren wollten, den Vorwurf ein, er sei ein der Mittelmäßigkeit verhafteter Vielschreiber gewesen. Wie elegant, abwechslungsreich und auch witzig Telemanns Musik tatsächlich ist, das wird nun allmählich wiederentdeckt. Dazu trägt auch die Accade- mia giocosa bei, die auf ihrer CD mit Ausnahme einer Sonate durchweg Weltersteinspielungen vorlegt. Wer die Instrumentalmusik Telemanns entdecken möchte, der findet hier eine sehr gelungene Werkauswahl, die das Schaffen des Komponisten insbesondere in seinem enormen Reichtum an musikalischen Ideen und an Klangfarben präsentiert. Hinreißend!
Donnerstag, 16. Januar 2014
Buxtehude: Opera Omnia XVIII; Koopman (Antoine Marchand/Challenge Classics)
„Membra Jesu Nostri (BuxWV 75), ein Werk, das Buxtehude für seinen ,amico', den Kapellmeister Gustav Düben in Stockholm komponierte, war um 1980 fast unbekannt. Heute ist das anders – es gibt mehrere Aufnahmen des Werkes“, schreibt Ton Koopman. Er selbst hat soeben gemeinsam mit dem Amsterdam Baroque Orchestra und dem Amsterdam Baroque Choir eine Gesamteinspielung sämtlicher derzeit bekannter Vokal- und Instrumentalwerke Dieterich Buxtehudes (1637 bis 1707) abgeschlossen. „Es war schon etwas Besonderes, so viele nie oder selten aufgeführte Werke zu studieren und aufzunehmen“, meint der Musiker. „Wir alle lernten viel dabei, vom Gebrauch des hohen Orgeltons bis zum Singen und Spielen in mitteltöniger Stimmung.“
Diese beiden CD sind sehr gelungen, auch wenn die Solisten nicht durchweg überzeugen können. An die komplexen Werke aber, die Buxtehude insbesondere auch für die Abendmusiken an der Lübecker Kirche St. Marien geschaffen hat, dürfte sich auch in Zukunft kaum ein Kantor heranwagen. Das liegt zum einen daran, dass Buxtehude selbst im Chor exzellente Sänger zur Verfügung standen – heute hingegen, im Zeitalter von DSDS, können die Kids üblicherweise kaum noch einen gerade Ton singen, geschweigen denn Noten lesen. Zum anderen beteiligten sich an den Abendmusiken die Stadtmusiker, versierte und hervorragend ausgebildete Instrumentalisten. „Alte“ Musik aber ist heute eine Angelegenheit weniger Spezialisten; im Studienprogramm von Berufsmusikern steht dieses Repertoire eher am Rande. Und obendrein steht Notenmaterial von Buxtehudes Werken nicht eben üppig bereit. So klingt es ein bisschen wie Pfeifen im Walde, wenn Koopman resümiert: „Sänger, Chordirigenten, Instrumentalisten: das ist nicht alles! Ich hoffe, dass viele diese Musik hören, studieren und aufführen. Buxtehude hat es verdient.“
Diese beiden CD sind sehr gelungen, auch wenn die Solisten nicht durchweg überzeugen können. An die komplexen Werke aber, die Buxtehude insbesondere auch für die Abendmusiken an der Lübecker Kirche St. Marien geschaffen hat, dürfte sich auch in Zukunft kaum ein Kantor heranwagen. Das liegt zum einen daran, dass Buxtehude selbst im Chor exzellente Sänger zur Verfügung standen – heute hingegen, im Zeitalter von DSDS, können die Kids üblicherweise kaum noch einen gerade Ton singen, geschweigen denn Noten lesen. Zum anderen beteiligten sich an den Abendmusiken die Stadtmusiker, versierte und hervorragend ausgebildete Instrumentalisten. „Alte“ Musik aber ist heute eine Angelegenheit weniger Spezialisten; im Studienprogramm von Berufsmusikern steht dieses Repertoire eher am Rande. Und obendrein steht Notenmaterial von Buxtehudes Werken nicht eben üppig bereit. So klingt es ein bisschen wie Pfeifen im Walde, wenn Koopman resümiert: „Sänger, Chordirigenten, Instrumentalisten: das ist nicht alles! Ich hoffe, dass viele diese Musik hören, studieren und aufführen. Buxtehude hat es verdient.“
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