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Dienstag, 22. Dezember 2020

Sächsische Weihnacht (Berlin Classics)

 


Ludwig Güttler und seinem Blechbläserensemble gelingt es noch immer, das Publikum zu überraschen. In diesem Jahr haben die Musiker ein Album zusammengestellt, dass den ganz besonderen Zauber der sächsischen Weihnacht in jede Stube bringt. Dazu haben die Musiker die schönsten Stücke aus den Konzertprogrammen der letzten Jahre ausgewählt. 

Sämtliche Aufnahmen waren bislang unveröffentlicht, und sie sind geprägt durch die spezielle Atmosphäre der sächsischen Kirchen, in denen sie jeweils aufgezeichnet worden sind: „Die Frauenkirche hat eine Bedeutung durch ihre Geschichte bis hin zum Wiederaufbau, für den eine Weltkulturgemeinschaft gewonnen werden konnte“, erläutert Güttler in einem Interview, das im Beiheft zu finden ist. „Die restaurierte Stadtkirche in Pirna ist ein Kleinod, eine der letzten spätgotischen Hallenkirchen hierzulande mit einem wunderbar weiten Klang. Die lichtdurchflutete Dorfkirche Polditz ist klanglich einzigartig, veredelt durch eine fantastische Ladegast-Orgel. (..) Auf zu Unrecht kaum wahrgenommene Orte einen Lichtstrahl zu lenken, für mehr Wahrnehmung und Wertschätzung, ist mein Ziel.“ 

Bläserklänge gehören zur sächsischen Weihnacht ebenso wie Pyramiden, Räucherwerk und Kerzenschein. Das Blechbläserensemble um Ludwig Güttler stellt bekannte weihnachtliche Melodien in teilweise ganz erstaunlichen Arrangements neben Kompositionen alter und neuer Meister. Die Übergänge sind dabei fließend – oder hätten Sie gewusst, dass Ludwig van Beethoven Fünf Variationen über Tochter Zion geschrieben hat? 

Prächtige mehrchörige Werke, unter anderem von Valerius Otto, Antonio Vivaldi und Johann Heinrich Schmelzer stehen neben modernen Stücken, wie den Seven Madrigals on Negro Spirituals op. 58b von Adolf Busch. Zu meinen ganz persönlichen Favoriten gehören auch Allemande und Courante für zwei Pauken von Ludwig Güttler – ein Stück, das deutlich macht, wie ausdrucksstark man auf diesen Schlaginstrumenten musizieren kann. 

Insgesamt erweist sich diese CD mit ihrem liebevoll zusammengestellten und brillant musizierten Programm unter all den vielen Aufnahmen, die der exzellente Trompeter im Laufe seines langen Musikerlebens eingespielt hat, als ein echter Höhepunkt. Für mich ist das das schönste Album zur Weihnacht 2020. 


Montag, 17. Dezember 2018

Stille Nacht, Heilige Nacht (Berlin Classics)

Chor- und Sologesang, Posaunen, Hörner, Klarinetten und Oboen, Geigen und Flöten, Pauken und Trompeten bietet diese CD, die Ludwig Güttler eigens zusammen- gestellt hat, um den 200. Geburts- tag des Liedes Stille Nacht, heilige Nacht zu würdigen. 
Dabei ging es in dem kleinen öster- reichischen Dorf, in dem das wohl bekannteste Weihnachtslied der Welt entstanden ist, einst eher bescheiden zu. Berichtet wird, dass es bei einer Christmette 1818 in Ort Oberndorf bei Salzburg zum ersten Mal gesungen wurde, erdacht von Franz Xaver Gruber, der in jenen Jahren dort die Orgel spielte, und dem Hilfspriester Joseph Mohr. Allerdings haben die beiden Herren es im Duett zur Gitarre vorgetragen, weil die Orgel nicht funktionierte, und kein Geld für eine Reparatur da war. 
Ludwig Güttler kennt und liebt das Lied von frühester Kindheit an: „Es ist eines der ersten Weihnachtslieder, die ich selbst auf der Ziehharmonika spielte. Die hatte ich nach meinem fünften Geburtstag zu Weihnachten geschenkt bekommen“, erinnert sich der Trompeter, der dieses Jahr seinen 75. Geburtstag gefeiert hat. 
Mit dieser CD beleuchtet Güttler den musikalischen Hintergrund, aus dem Stille Nacht, heilige Nacht damals hervorgegangen ist. Neben einer Auswahl aus dem Bestand finden sich auf dem Album auch noch nicht veröffentlichte Aufnahmen. So hat Güttler Stille Nacht, heilige Nacht für sein Blechbläserensemble arrangiert, und mit seinen Musikerkollegen kürzlich im Sommer im österreichischen Zwettl eingespielt. Die Bläserversion beginnt mit einem Waldhorn-Solo, doch jede der sechs Strophen wird anders wiedergegeben. So wechseln Klangfarben, und die vielfältigen Möglichkeiten des Blechbläserensembles werden erfahrbar. 
Ganz am Ende steht ein Spiel mit dem Echo und dem Verklingen – entsprechend den Assoziationen, die Güttler mit dem Lied verbindet: „Ich denke an eine klare, verschneite Nacht mit Mondschein“, schreibt der Musiker, „an eine unter dem Schnee beruhigte Welt der Stille.“ Doch bevor es soweit ist, erklingt erst einmal jede Menge Musik zur Weihnachtszeit, festlicher Bläserglanz inklusive. 

Mittwoch, 11. April 2018

Ludwig Güttler - Edition Europa (Berlin Classics)

In Vorbereitung auf den 75. Ge- burtstag, den Ludwig Güttler im Juni feiert, hat Berlin Classics nun eine Vier-CD-Box veröffentlicht. Sie fasst noch einmal Werke zusammen, die dem berühmten Trompeter besonders wichtig sind. Das liegt nicht allein an ihrer musikalischen Qualität. Ebenso bedeutsam findet Güttler einen ganz anderen Aspekt der Musik: Sie führt Europa zusammen – und das schon seit Jahrhunderten. 
Unbeeindruckt von politischen Ent- wicklungen, reisten Musiker durch die Lande. Sie lernten voneinander, sie korrespondierten miteinander, und sie tauschten ihre Werke aus. So spielte das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart unter anderem in Italien, in Paris und in London. „Reisen bereichern Persönlichkeit und Personalstil und wirken so auf die Arbeit des Komponisten an jedem Ort weiter“, unterstreicht Ludwig Güttler. Doch ein Musiker musste nicht unbedingt den mühsamen Weg über die Alpen antreten, um von seinen italienischen Kollegen zu lernen. 
Als Beispiel führt Güttler Johann Sebastian Bach an, der sich bekanntlich längere Zeit in Norddeutschland aufhielt – aber Vivaldis Konzerte mit Hilfe von Partituren erkundete, die sein Weimarer Dienstherr aus Italien mitgebracht hatte. Auch Georg Philipp Telemann war mit der italienischen Musik bestens vertraut, ohne jemals in Italien gewesen zu sein. Seine weiteste Reise führte nach Paris; seine erste Anstellung hatte er in Polen. All diese Eindrücke und Einflüsse spiegeln sich in seinen Werken. 
Gefördert wurde dieser Austausch durch den Adel Europas. In dem Bestreben, dem jeweiligen Hof Glanz zu verleihen und damit das eigene Renommée zu stärken, wetteiferten die Herrscher darum, die besten Musiker zu engagieren. Talente aus dem eigenen Land schickten sie zur Ausbildung bei berühmten Kollegen. So kam der Dresdner Geiger Johann Georg Pisendel zu Antonio Vivaldi nach Venedig, und der Kontrabassist Jan Dismas Zelenka nach Wien, wo er Kontrapunkt und Komposition bei Johann Joseph Fux studierte. 
Musikalisch war Europa schon früh vereint – diese Botschaft vermittelt der Trompeter Ludwig Güttler mit einer Auswahl an Einspielungen, die viele Facetten des kulturellen Austausches hörbar werden lässt. Dabei reicht diese Edition von Bach und dessen Zeitgenossen Vivaldi, Telemann, Pisendel, Zelenka, Neruda und Hasse über Haydn und Mozart bis hin zu Antonín Dvořák, der freilich bis nach Amerika reiste. Aber das ist eigentlich schon wieder ein anderes Kapitel europäischer Geschichte. 

Sonntag, 28. Dezember 2014

Böhmische Weihnacht (Berlin Classics)

Ludwig Güttler engagiert sich seit vielen Jahren für das musikalische Erbe der sächsischen Hofkapelle. Und weil viele Musiker aus Böhmen in Dresden wirkten, liegt auch der Blick über die Landesgrenze nahe. In den Archiven, beispielsweise in Kremsier, fand Güttler so manche grandiose Komposition, die er dann in seine Programme aufgenommen hat. Im Jahre 2012 lud der Trompeter erstmals zu dem Konzert „Böhmische Weihnachten“ in die Dresdner Frauenkirche ein, deren Wieder- aufbau übrigens ebenfalls zu einem nicht geringen Anteil dem Drängen und dem beharrlichen Einsatz Güttlers zu verdanken ist. 
Von diesem Konzert stammt nicht nur die Idee, sondern auch ein Teil der Aufnahmen für dieses Album. Es erklingen Werke von Pavel Josef Vejva- novský, Romanus Weichlein, Gottfried Finger, Johann Georg Neruda, nach 1772 Konzertmeister der Dresdner Hofkapelle, August Kerzinger, Johann Heinrich Schmelzer oder Heinrich Ignaz Franz Biber. Ein Teil der Einspielungen stammt aus älteren Jahren, einige werden hier zum ersten Male veröffentlicht. Sehr hübsch ist beispielsweise Schmelzers Hirten- kantate Venite ocius, transeamus usque in Bethlehem. Eine Vielzahl prachtvoller Sonaten und auch ein Concerto bringen dem Weihnachtsfest den Glanz der Trompetenklänge. Güttler-Fans dürfen sich freuen. Die CD endet mit dem Kyrie und dem Gloria aus Bibers monumentaler Missa Alleluja. Diese mehrchörige Komposition, entstanden einst für den Salzburger Dom, setzt einen beeindruckenden, üppigen Schlusspunkt. 

Sonntag, 23. November 2014

Vom Himmel hoch, da komm ich her (Berlin Classics)

„Meine ersten musikalischen Erinnerungen verbinden sich mit Chorgesang“, berichtet Ludwig Güttler im Beiheft dieser CD. „Ich war vier oder fünf Jahre alt und besuchte die Christmette am 25. Dezember. Musizieren zu Weihnachten, freud- volles Beisammensein, Wohlgefallen – all das hatte sich mir schon damals mitgeteilt. (…) Friedrich Nietzsches Ausspruch ,Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum' trifft in verdichte- ter Weise auf das Erleben von Weih- nachten zu.“ Und weil das so ist, spielen der berühmte Trompeter und sein Blechbläserensemble in der Weihnachtszeit viele Konzerte, um in ganz Deutschland festlichen Glanz in die Kirchen und Gemüter zu bringen. Um die besondere Atmosphäre dieser Konzerte einzufangen, wurden einige dieser Abende mitgeschnitten, und zwar in der Pirnaer Marienkirche, der Frauenkirche in Dresden, der Thomaskirche Erfurt und St. Sylvestri in Wernigerode. Eine Auswahl aus diesem Material ist bei Berlin Classics erschienen. Es sind nicht durchweg nur bekannte Melodien; die CD enthält einige klangschöne Überraschungen, so wie man das von diesem Ensem- ble erwartet. Die Musiker um Güttler hört man doch immer wieder gern – nicht nur aufgrund ihrer musikalischen Brillanz. 

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Berühmte Musik für Bläser (Berlin Classics)

Prachtvolle Bläsersätze bringt diese CD mit dem Blechbläser- ensemble Ludwig Güttler. Dabei konzentriert sich diese Kompila- tion mit Aufnahmen aus den Jahren 1987 und 2001 auf die Zeitspanne zwischen Giovanni Gabrieli (1557 bis 1613) und Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750) - wobei natürlich, auch wenn das mit Sachsen eigentlich wenig zu tun hat, Händels Feuer- werksmusik nicht ausgelassen wird. 
Ansonsten zeigt die CD die Verbindungen zwischen Italien, speziell der venezianischen Mehrchörigkeit, und dem Musizieren am sächsi- schen Hofe: "Es ist mir wichtig", so Güttler, "dass die musikalische Straße Venedig - Wien - Dresden immer wieder hörbar gemacht wird. Gabrieli ist mit seinem weiten Wirkungskreis ein signifikantes Beispiel dafür." Denn der Musiker prägte über seinen Schüler Heinrich Schütz die Musik in Sachsen für einen Zeitraum von gut 50 Jahren ganz entscheidend. 
Güttler und seine Ensembles haben sich stets darum bemüht, die Musik dieser Zeit wieder auf das Konzertpodium und in die Kirchenräume zu bringen. Diese CD vereint einige der schönsten Bläsersätze, die sein Blechbläserensemble seit Jahren spielt. 

Dienstag, 14. Dezember 2010

Vom Himmel hoch - Festliche Weihnachten mit Ludwig Güttler (Berlin Classics)

Natürlich darf auch in diesem Jahr die obligatorische Weihnachts-CD mit den Musikern um Ludwig Güttler nicht fehlen. Es ist kaum zu glauben, aber der legendäre Dresd- ner Trompeter, der sich große Verdienste um das Musikleben in seiner Heimat erworben hat, ist noch immer aktiv. Er engagiert sich nicht nur für Projekte wie "Jedem Kind ein Instrument", sondern er gibt auch tatsächlich noch immer Konzerte in großer Zahl - ob als Solist, bevorzugt gemeinsam mit seinem langjährigen Organisten Friedrich Kircheis, oder mit einem der von ihm gegrün- deten Ensembles. 
Leider hat Güttler in jüngster Vergangenheit bei Berlin Classics keine neuen Aufnahmen mehr eingespielt, so dass diese Kompilation aus- schließlich auf bereits Bekanntem beruht. Wer diese Güttler-CD nicht besitzt, der findet hier eine Best-of-Auswahl für die Weihnachtszeit.

Samstag, 13. November 2010

Italienische Weihnacht - Solokonzerte und Concerti grossi (Naxos)

Festliche Musik gehört zu Weih- nachten. Das galt ganz besonders für das Zeitalter des Barock, mit seiner emblematischen Kunst- auffassung: Mit Pauken und Trompeten feierte man die Ankunft des Jesuskindleins als den Einzug eines Königs - und Flöten, Oboen und Geigen erinnern bis heute an die Hirten im Felde, die damals nach Bethlehem eilten.
Das Kölner Kammerorchester unter Christian Ludwig hat für diese CD Werke zusammengestellt, wie sie um 1700 bei Hofe zu Weihnachten erklungen sein könnten. Die Italienische Weihnacht beginnt prachtvoll mit der Sonate Nr. 1 in F-Dur für Trompete und Orchester von Pietro Baldassare, gefolgt vom Concerto grosso in C-Dur op. 3 Nr. 12 von Francesco Onofrio Manfre- dini, bekannt auch als Concerto per il Santissimo Natale. Es folgen zwei Flötenkonzerte von Antonio Vivaldi und Giovanni Battista Sammartini, die dem Solisten extreme Virtuosität abverlangen. Hier brilliert Daniel Rothert, der nicht nur flinke Finger zeigt, sondern auch durch seinen Sinn für Phrasierung und durch schöne Töne be- geistert. 
Die junge serbische Musikerin Laura Vukobratovic, Solotrompeterin des Nationaltheaters Mannheim, überzeugt ebenfalls durch Virtuosi- tät. Die Sonate in D-Dur von Giuseppe Torelli für Trompete und Orchester kennt man allerdings von Aufnahmen des sächsischen Startrompeters Ludwig Güttler - und an seine überlegene Gestaltung, an seinen strahlenden Klang reicht sie (noch) nicht ganz heran.
Höhepunkt und Abschluss der CD ist ein berühmtes Weihnachts- konzert, das Concerto grosso f-Moll op. 1 Nr. 8 von Pietro Antonio Locatelli, das mit einer ergreifenden Pastorale endet - und endgültig für Weihnachtsstimmung sorgt. Wer barocken Glanz rings um den Baum verbreiten möchte, dem sei diese blitzsauber musizierte Einspielung empfohlen.

Sonntag, 7. November 2010

Ein barockes Festkonzert in der Frauenkirche (Berlin Classics)

Im Dezember 2000 konnte man erstmals den geschlossenen Innenraum der Dresdner Frauen- kirche erleben. Bevor die Bau- arbeiten dies wieder unmöglich machen, wurden das Kirchenschiff, das Betstuben-Geschoss und die erste Empore kurzzzeitig für einige Konzerte zugänglich gemacht. Trotz Baustelle konnten so jeweils 1200 Zuhörer das besondere Flair dieses Raumes erleben. 
Auf der vorliegenden CD  ist nun der Mitschnitt des Konzertes vom 27. Dezember 2000 zu erleben, das als besonderes Dankeschön für die langjährige Unterstützung des Wiederaufbaues der Frauenkirche durch die sächsischen Posaunenchöre gedacht war. Ihre Mitglieder haben alljährlich an der Weihnachtlichen Vesper vor der Frauen- kirche mitgewirkt - bei jedem Wetter. Und so fanden sich bei diesem Konzert in der ziemlich kalten Frauenkirche nun das Blechbläser- ensemble Ludwig Güttler und Semper Brass, das Blechbläserensemble der Dresdner Staatskapelle unter der künstlerischen Leitung von Solo-Trompeter Mathias Schmutzler, zum Musizieren zusammen. 
Die beiden renommierten Ensembles stellten Stücke aus ihrem je- weiligen Repertoire vor - insbesondere der Güttler-Fan wird auf dieser CD so manches altbekannte Stück wiederfinden -, spielten aber auch gemeinsam einige Werke, die nur eine derart groß besetzte Bläserformation überhaupt bewältigen kann. So erklingt hier die Canzon XVI für 20 Blechbläser von Giovanni Gabrieli oder das Choralkonzert zu "In dulci jubilo" für vier Trompeten, Pauken und vier Blechbläserchöre von Michael Praetorius. 
Die Klangpracht dieser Musik ist überwältigend. Die Bläser spielen traumhaft schön und sicher - trotz der winterlichen Temperaturen. Man spürt, dass der Wiederaufbau der zerstörten Frauenkirche diesen Musikern ein wichtiges Anliegen war. Mit Engagement und Herzens- wärme haben sie dazu beigetragen, aus einer Ruine wieder einen Ort zu erschaffen, der noch immer Menschen aus aller Welt zusammen- führt.