„Dies ist eine besondere CD. Noch nie zuvor spielte das Amsterdam Baroque Orchestra Musik, in der Drehleier, Psalterium, Dudelsack und Kinderpfeifen erklangen. Diese Aufnahme hat uns sehr viel Spaß bereitet“, berichtet Ton Koopman im Beiheft.
Diese Freude überträgt sich beim Anhören – soviel Musizierlust macht einfach gute Laune. Und so kann man hier fröhlich der Bauernhochzeit lauschen sowie der Cassatio ex G mit der berühmten Kindersinfonie, allesamt von Leopold Mozart. Ergänzt haben die Musiker dieses unterhaltsame Programm noch durch die Sinfonie in Es-Dur KV 16 – die erste Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart, komponiert 1764 in London -, die Fuge aus dem Gallimathias musicum KV 32, und die bekannten Variationen über das französische Lied Ah, vous dirai-je maman K 265. Letzteres wird vorgetragen von Tini Mathot auf einem Hammerklavier von Andreas Stein aus dem Jahre 1803. Großartig, bravi!
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Freitag, 15. September 2017
Sonntag, 15. Januar 2017
Virtuose Hornkonzerte (Naxos)
Virtuose Hornkonzerte hat das Label Naxos aus seinen reichen Archivbe- ständen herausgesucht und auf drei CD in dieser Box zusammengefasst. Nicht fehlen dürfen da natürlich die Hornkonzerte sowie das Rondo von Wolfgang Amadeus Mozart; das Solo-Horn spielt auf dieser CD Miloš Števove. Tschechische Hornkonzerte, für zwei Hörner, haben Zdeněk und Bedřich Tylšar vorgestellt – zu hören sind Werke von Josef Fiala und František Xaver Pokorny sowie zwei Konzerte von František Antonin Rosetti.
Die Brüder sind, gemeinsam mit Zdeněk Divorký und Jindřich Petráš, ebenfalls Solo-Hornisten der Tschechischen Philharmonie Prag, auch auf der dritten CD zu hören. In Leopold Mozarts Sinfonia da Caccia für vier Hörner und Streicher kommt das gesamte Quartett hervorragend zur Geltung. Anspruchsvolle Aufgaben bieten aber auch Telemanns Konzert in D-Dur für drei Corni da Caccia und Streicher, Vivaldis Konzert in F-Dur für zwei Hörner und Streicher RV 539 und Händels Konzert in F-Dur für zwei Bläsergruppen und Streicher.
Eingespielt wurden sämtliche Werke in den Jahren 1988/89 durch die Cappella Istropolitana, das Kammerorchester der Stadt Bratislava, unter Leitung von Jozef Kopelman bzw. František Vajnar.
Die Brüder sind, gemeinsam mit Zdeněk Divorký und Jindřich Petráš, ebenfalls Solo-Hornisten der Tschechischen Philharmonie Prag, auch auf der dritten CD zu hören. In Leopold Mozarts Sinfonia da Caccia für vier Hörner und Streicher kommt das gesamte Quartett hervorragend zur Geltung. Anspruchsvolle Aufgaben bieten aber auch Telemanns Konzert in D-Dur für drei Corni da Caccia und Streicher, Vivaldis Konzert in F-Dur für zwei Hörner und Streicher RV 539 und Händels Konzert in F-Dur für zwei Bläsergruppen und Streicher.
Eingespielt wurden sämtliche Werke in den Jahren 1988/89 durch die Cappella Istropolitana, das Kammerorchester der Stadt Bratislava, unter Leitung von Jozef Kopelman bzw. František Vajnar.
Sonntag, 28. August 2016
Leopold Mozart (Oehms Classics)
„Was die Menge seiner verfertigten Musikstücke betrifft, kann man ihn den zween so sehr fleißigen als berühmten Hrn. Componisten Scarlatti und Telemann an die Seite setzen“, schrieb Leopold Mozart (1719 bis 1787) einst in einem Selbstporträt für Marpurgs Beyträge zur Aufnahme der Musik aus dem Jahre 1757 – und er zählte auf, was er bislang geschrieben: „über dreißig große Serenaden (..) viele Concerte (..) unzählige Trios und Divertimenti (.. sowie) eine Menge von theatralischen Sachen“.
Der Musikfreund reibt sich verwundert die Augen – denn von all diesen Werken ist so gut wie nichts mehr aufzufinden. Auf CD erhältlich ist noch viel weniger. Erinnert sei hier an eine Doppel-CD mit drei Klaviersonaten und drei Klaviertrios, eingespielt von Christine Schornsheim, Sebastian Hess und Rüdiger Lotter ebenfalls bei Oehms Classics. Bekannt sind, neben der berühmten Violinschule, seine ausgesprochen humorvollen Sinfonien mit den Beinamen Die Bauernhochzeit und Jagdsinfonie, sowie Die musikalische Schlittenfahrt. Insgesamt sollen es einst allein knapp 50 Sinfonien gewesen sein – was für ein Verlust!
Mit dieser CD begibt sich nun die Bayerische Kammerphilharmonie unter Reinhard Goebel auf die Suche nach weiteren überlieferten Musikstücken aus diesem einstmals doch so umfangreichen Oeuvre. In Salzburg, wo Leopold Mozart von 1738 bis zu seinem Tode lebte, sind nur in der Dom-Bibliothek Autographe geistlicher Kompositionen von ihm erhalten. Und sollte der Musiker von seinen vielen Reisen tatsächlich so gar keine Noten mitgebracht haben? Wo sind sie hin, die Musikalien und die nachweislich ebenfalls reichhaltige Bibliothek von Vater Mozart? Es fand sich davon nicht ein einziges Stück, schreibt Goebel im Beiheft.
Und das verdanken wir offensichtlich seinen beiden Wunderkindern – Wolfgang Amadeus und Maria Anna „Nannerl“ Mozart, vernunftver- heiratet mit Johann Baptist Reichsfreiherr Berchtold von Sonnenburg. In einem Brief bat Wolfgang die Schwester, seine Partituren für ihn aus dem väterlichen Notenschrank zu nehmen – und ansonsten ging es ihm nur darum, eine möglichst hohe Summe aus dem Nachlass seines Vaters zu erhalten.
Schwester und Schwager scheinen gründlich aufgeräumt zu haben. Und so ist auf Abschriften angewiesen, wer sich für die Musik Leopold Mozarts interessiert; in den letzten Jahrzehnten wurden einige davon in Kollek- tionen süddeutscher sowie österreichischer Klöster und Adelshäuser aufgespürt – allerdings nicht sehr viele. In Bozen und Bern beispielsweise, berichtet Goebel, wurde zwei Oratorien entdeckt. Die Serenade in D-Dur für Solotrompete, Soloposaune, zwei Violinen, Viola, zwei Oboen, zwei Hörner und zwei Trompeten, Pauke und Basso fand sich in den 70er Jahren im Kloster Seitenstetten.
Mit diesem Stück eröffnet die Bayerische Kammerphilharmonie die CD. Für die beiden Solo-Bläser schrieb Leopold Mozart jeweils ein Einlage-Concer- tino von Format, wobei das Trompetensolo beinahe noch barock erscheint, wie das letzte Echo der Clarinbläserkunst. Gespielt werden die Concertini von Aljoscha Zierow, Trompete, und Fabrice Millischer, Posaune – und beide musizieren brillant. Das lässt sich auch von Carsten Carey Duffin und Philipp Römer sagen, die den Solopart im nachfolgenden Konzert für zwei Hörner, zwei Violinen, Viola und Basso übernommen haben.
Zum Schluss erklingt die Sinfonia G-Dur, datiert auf das Jahr 1769, als Kopie einst entdeckt in der Bibliothek des Klosters Lambach – was ihr den Namen „Neue“ Lambacher einbrachte; warum dieses qualitätvolle Opus in Vergessenheit geriet, das gehört zu den vielen Rätseln der Musikgeschich- te. Mit dieser CD jedenfalls legt die Bayerische Kammerphilharmonie unter Reinhard Goebel gewichtige Argumente für Rehabilitation eines Komponi- sten vor, der im Schatten seines Sohnes nur schwer wahrzunehmen ist – zu Unrecht, wie die Aufnahme beweist.
Der Musikfreund reibt sich verwundert die Augen – denn von all diesen Werken ist so gut wie nichts mehr aufzufinden. Auf CD erhältlich ist noch viel weniger. Erinnert sei hier an eine Doppel-CD mit drei Klaviersonaten und drei Klaviertrios, eingespielt von Christine Schornsheim, Sebastian Hess und Rüdiger Lotter ebenfalls bei Oehms Classics. Bekannt sind, neben der berühmten Violinschule, seine ausgesprochen humorvollen Sinfonien mit den Beinamen Die Bauernhochzeit und Jagdsinfonie, sowie Die musikalische Schlittenfahrt. Insgesamt sollen es einst allein knapp 50 Sinfonien gewesen sein – was für ein Verlust!
Mit dieser CD begibt sich nun die Bayerische Kammerphilharmonie unter Reinhard Goebel auf die Suche nach weiteren überlieferten Musikstücken aus diesem einstmals doch so umfangreichen Oeuvre. In Salzburg, wo Leopold Mozart von 1738 bis zu seinem Tode lebte, sind nur in der Dom-Bibliothek Autographe geistlicher Kompositionen von ihm erhalten. Und sollte der Musiker von seinen vielen Reisen tatsächlich so gar keine Noten mitgebracht haben? Wo sind sie hin, die Musikalien und die nachweislich ebenfalls reichhaltige Bibliothek von Vater Mozart? Es fand sich davon nicht ein einziges Stück, schreibt Goebel im Beiheft.
Und das verdanken wir offensichtlich seinen beiden Wunderkindern – Wolfgang Amadeus und Maria Anna „Nannerl“ Mozart, vernunftver- heiratet mit Johann Baptist Reichsfreiherr Berchtold von Sonnenburg. In einem Brief bat Wolfgang die Schwester, seine Partituren für ihn aus dem väterlichen Notenschrank zu nehmen – und ansonsten ging es ihm nur darum, eine möglichst hohe Summe aus dem Nachlass seines Vaters zu erhalten.
Schwester und Schwager scheinen gründlich aufgeräumt zu haben. Und so ist auf Abschriften angewiesen, wer sich für die Musik Leopold Mozarts interessiert; in den letzten Jahrzehnten wurden einige davon in Kollek- tionen süddeutscher sowie österreichischer Klöster und Adelshäuser aufgespürt – allerdings nicht sehr viele. In Bozen und Bern beispielsweise, berichtet Goebel, wurde zwei Oratorien entdeckt. Die Serenade in D-Dur für Solotrompete, Soloposaune, zwei Violinen, Viola, zwei Oboen, zwei Hörner und zwei Trompeten, Pauke und Basso fand sich in den 70er Jahren im Kloster Seitenstetten.
Mit diesem Stück eröffnet die Bayerische Kammerphilharmonie die CD. Für die beiden Solo-Bläser schrieb Leopold Mozart jeweils ein Einlage-Concer- tino von Format, wobei das Trompetensolo beinahe noch barock erscheint, wie das letzte Echo der Clarinbläserkunst. Gespielt werden die Concertini von Aljoscha Zierow, Trompete, und Fabrice Millischer, Posaune – und beide musizieren brillant. Das lässt sich auch von Carsten Carey Duffin und Philipp Römer sagen, die den Solopart im nachfolgenden Konzert für zwei Hörner, zwei Violinen, Viola und Basso übernommen haben.
Zum Schluss erklingt die Sinfonia G-Dur, datiert auf das Jahr 1769, als Kopie einst entdeckt in der Bibliothek des Klosters Lambach – was ihr den Namen „Neue“ Lambacher einbrachte; warum dieses qualitätvolle Opus in Vergessenheit geriet, das gehört zu den vielen Rätseln der Musikgeschich- te. Mit dieser CD jedenfalls legt die Bayerische Kammerphilharmonie unter Reinhard Goebel gewichtige Argumente für Rehabilitation eines Komponi- sten vor, der im Schatten seines Sohnes nur schwer wahrzunehmen ist – zu Unrecht, wie die Aufnahme beweist.
Donnerstag, 28. Januar 2016
Gassenhauer at Esterhazy Palace (Orlando Records)
In jene Tagen, als es noch kein Radio und vor allem auch keinen Fernseher gab, mussten sich die Leute etwas einfallen lassen, wenn sie Musik hören wollten. Der Adel ließ die hauseigenen Musiker aufspielen – oder aber er spielte selbst. Und mitunter gab es in den Privatgemä- chern der Herrschenden nicht nur ein Cembalo oder ein Pianoforte, sondern sogar eine Salonorgel. Im Schloss Esterházy beispielsweise existierte einst ein solches Instrument. Eine Inventarliste aus dem Jahre 1814 berichtet: „Eie große Orgel vom harten Holz mit schwarzen Frieseln auf Räder mit einem Pult zum Sperren und oben einer Doppeltür mit grünem Tapet überspannt.“
Im Wirtschaftsbereich des Weingutes wurde diese Orgel wiedergefunden, und in den Jahren 2008 bis 2013 durch den Orgelbaumeister Ferdinand Salomon und den Restaurator Albrecht Czernin wieder in einen Top-Zustand gebracht, so dass sie sogar gespielt werden kann. Wie diese Salonorgel klingt, das demonstriert diese hörenswerte CD. Organist Anton Holzapfel hat dafür ein ansprechendes Programm zusammengestellt. Gassenhauer freilich sind es nicht – aber gespielt wurde seinerzeit, was gerade populär war, was auch Tänze oder bekannte Melodien aus Opern mit einschloss.
„Was den wenigsten von uns bewusst ist: Die großen Klassiker wie Haydn, Mozart und Beethoven verbindet, dass sie alle im Laufe ihrer Karriere (auch) Organisten gewesen sind“, schreibt Holzapfel. „Ihre Improvisationen beim sonntäglichen Gottesdienst sind nicht doku- mentiert, doch andere ,Orgelkompositionen' sind von ihnen sehr wohl überliefert. Man baute damals kleine Orgelwerke in Spieluhren ein und vergnügte sich an eigens dafür komponierten Petitessen der größten Meister. Ein Haydn-Klingelton als Auftragswerk! Auch für Orgelwerke in einem Wachsfigurenkabinett (und dort verwendete größere Orgelwalzen) wurden Mozart und Beethoven verpflichtet.“
Einige dieser Kompositionen stellt Holzapfel in seinem Programm vor. Es beginnt mit einer der sechs Orgelsonaten, die Carl Philipp Emanuel Bach für Prinzessin Anna Amalie von Preußen, die jüngste Schwester Friedrichs II., geschrieben hat. Sie musizierte allerdings auf einer „richtigen“, zwei- manualigen Orgel mit Pedal. „Raritäten wie Variationen von Sigismund Ritter von Neukomm über eine Arie Haydns aus dem Oratorium ,Die Schöpfung', oder Variationen eines elsässischen Komponisten Martin Vogt (der auch in Wien auf der Walz war und in Salzburg bei Michael Haydn ausgebildet wurde) dokumentieren die mögliche Bandbreite des Repertoires, das man auf der Salonorgel gepflegt hat, Claviermusik in besten Sinne des Wortes“, so Holzapfel. Der Organist spielt mit Esprit und registriert gekonnt; man hört ihm gerne zu und fühlt sich in der Tat auch gut unterhalten. Eine gelungene Einspielung, und zugleich das spannende Porträt eines außergewöhnlichen Instrumentes.
Im Wirtschaftsbereich des Weingutes wurde diese Orgel wiedergefunden, und in den Jahren 2008 bis 2013 durch den Orgelbaumeister Ferdinand Salomon und den Restaurator Albrecht Czernin wieder in einen Top-Zustand gebracht, so dass sie sogar gespielt werden kann. Wie diese Salonorgel klingt, das demonstriert diese hörenswerte CD. Organist Anton Holzapfel hat dafür ein ansprechendes Programm zusammengestellt. Gassenhauer freilich sind es nicht – aber gespielt wurde seinerzeit, was gerade populär war, was auch Tänze oder bekannte Melodien aus Opern mit einschloss.
„Was den wenigsten von uns bewusst ist: Die großen Klassiker wie Haydn, Mozart und Beethoven verbindet, dass sie alle im Laufe ihrer Karriere (auch) Organisten gewesen sind“, schreibt Holzapfel. „Ihre Improvisationen beim sonntäglichen Gottesdienst sind nicht doku- mentiert, doch andere ,Orgelkompositionen' sind von ihnen sehr wohl überliefert. Man baute damals kleine Orgelwerke in Spieluhren ein und vergnügte sich an eigens dafür komponierten Petitessen der größten Meister. Ein Haydn-Klingelton als Auftragswerk! Auch für Orgelwerke in einem Wachsfigurenkabinett (und dort verwendete größere Orgelwalzen) wurden Mozart und Beethoven verpflichtet.“
Einige dieser Kompositionen stellt Holzapfel in seinem Programm vor. Es beginnt mit einer der sechs Orgelsonaten, die Carl Philipp Emanuel Bach für Prinzessin Anna Amalie von Preußen, die jüngste Schwester Friedrichs II., geschrieben hat. Sie musizierte allerdings auf einer „richtigen“, zwei- manualigen Orgel mit Pedal. „Raritäten wie Variationen von Sigismund Ritter von Neukomm über eine Arie Haydns aus dem Oratorium ,Die Schöpfung', oder Variationen eines elsässischen Komponisten Martin Vogt (der auch in Wien auf der Walz war und in Salzburg bei Michael Haydn ausgebildet wurde) dokumentieren die mögliche Bandbreite des Repertoires, das man auf der Salonorgel gepflegt hat, Claviermusik in besten Sinne des Wortes“, so Holzapfel. Der Organist spielt mit Esprit und registriert gekonnt; man hört ihm gerne zu und fühlt sich in der Tat auch gut unterhalten. Eine gelungene Einspielung, und zugleich das spannende Porträt eines außergewöhnlichen Instrumentes.
Samstag, 10. Oktober 2015
Schumann, Madsen, Mozart (Genuin)
Die G-Hörner sollen „ganz rauh geploßen werden“, wies Leopold Mozart an, und „so forte alß immer möglich. Item kann auch ein hifthorn da bey sein. Dann soll man etliche Hunde haben die bellen, die übrigen schreyen zusam ho ho etl. Aber nur 6 Tact lang.“ Willkommen im Jagd- revier – ein Sujet, das Komponisten immer wieder gern aufgegriffen haben, denn es lädt zu allerlei Lautmalereien ein. Leopold Mozart inspirierte das weidmännische Geschehen zu einem Werk, in dem auf das Hundebellen, die Rufe der Treiber und die Schüsse allerlei Echos folgen, was nicht nur musikalisch reizvoll ist, sondern auch zu Vermutungen über die Größe des Jagdreviers anregt. Und nach getaner Arbeit feiert die Jagdgesellschaft, sie tanzt ein hübsches Menuett.
Die Jagd-Sinfonie / 4 Violini / 4 Corni ex D / 2 Corni ex G / 2 Violi / 1 Ku- gelbichse / et / Basso, so notierte Mozart Titel und Besetzung. Das Horn- quartett German Hornsound, gegründet 2009 von ehemaligen Studenten der Hornklasse von Christian Lampert an der Stuttgarter Musikhoch- schule, hat an diesem verspielten Opus hörbares Vergnügen. Auf dieser CD musizieren Christoph Eß, Sebastian Schorr, Stephan Schottstädt und Timo Steininger gemeinsam mit den exzellenten Bamberger Symphonikern unter Leitung von Michael Sanderling. Während die vier Hornisten bei der Jagdsinfonie sehr weitgehend mit dem Orchester musizieren, haben sie im nachfolgenden Konzertstück F-Dur für 4 Hörner und Orchester op. 86 von Robert Schumann eine ziemlich exponierte und obendrein sehr anspruchsvolle Partie. Das ist sicherlich auch der Grund dafür, warum man dieses bezaubernde Stück nur sehr selten hören kann.
Das dritte Werk auf dieser CD ist für das Ausnahme-Quartett entstanden: 2011 lernte Cristoph Eß, Solohornist der Bamberger Symphoniker, am Rande eines Konzertes der renommierten Festspiele Mecklenburg-Vor- pommern den norwegischen Komponisten Trygve Madsen kennen. Er schrieb für German Hornsound die Sinfonia Concertante, hier in Welt- ersteinspielung zu hören – eine Hommage an Richard Strauss, im Gedenken an dessen 150. Geburtstag im Jahre 2014. Es ist ein intelligentes Spiel mit Anspielungen und Zitaten, musikalisch sehr beachtlich, dabei ausgesprochen witzig, hier und da bis hin zum Schabernack.
Die vier Hornisten beeindrucken durch ihre Musizierlust ebenso wie durch ihr Musizieren. Sie zeigen, wie herrlich Hörner klingen können, wenn sie so perfekt geblasen werden – edel, kraftvoll und sehr ausdrucksstark. Bravi! und, bitte, unbedingt weitermachen.
Die Jagd-Sinfonie / 4 Violini / 4 Corni ex D / 2 Corni ex G / 2 Violi / 1 Ku- gelbichse / et / Basso, so notierte Mozart Titel und Besetzung. Das Horn- quartett German Hornsound, gegründet 2009 von ehemaligen Studenten der Hornklasse von Christian Lampert an der Stuttgarter Musikhoch- schule, hat an diesem verspielten Opus hörbares Vergnügen. Auf dieser CD musizieren Christoph Eß, Sebastian Schorr, Stephan Schottstädt und Timo Steininger gemeinsam mit den exzellenten Bamberger Symphonikern unter Leitung von Michael Sanderling. Während die vier Hornisten bei der Jagdsinfonie sehr weitgehend mit dem Orchester musizieren, haben sie im nachfolgenden Konzertstück F-Dur für 4 Hörner und Orchester op. 86 von Robert Schumann eine ziemlich exponierte und obendrein sehr anspruchsvolle Partie. Das ist sicherlich auch der Grund dafür, warum man dieses bezaubernde Stück nur sehr selten hören kann.
Das dritte Werk auf dieser CD ist für das Ausnahme-Quartett entstanden: 2011 lernte Cristoph Eß, Solohornist der Bamberger Symphoniker, am Rande eines Konzertes der renommierten Festspiele Mecklenburg-Vor- pommern den norwegischen Komponisten Trygve Madsen kennen. Er schrieb für German Hornsound die Sinfonia Concertante, hier in Welt- ersteinspielung zu hören – eine Hommage an Richard Strauss, im Gedenken an dessen 150. Geburtstag im Jahre 2014. Es ist ein intelligentes Spiel mit Anspielungen und Zitaten, musikalisch sehr beachtlich, dabei ausgesprochen witzig, hier und da bis hin zum Schabernack.
Die vier Hornisten beeindrucken durch ihre Musizierlust ebenso wie durch ihr Musizieren. Sie zeigen, wie herrlich Hörner klingen können, wenn sie so perfekt geblasen werden – edel, kraftvoll und sehr ausdrucksstark. Bravi! und, bitte, unbedingt weitermachen.
Samstag, 11. Januar 2014
Trompetenkonzerte des Barock (Thorofon)
Zur Zeit des Barock waren Trompe- tenkonzerte sehr beliebt. Die
Trompete war ein Klangsymbol der Aristokratie, Trompetenvirtuosen
waren hoch angesehen und stan- den gut bezahlt im höfischen Dienst.
Doch dann wurde das Mu- sikleben eine bürgerliche Domäne, und auf dem
Konzertpodium dominierten Instrumente wie die Geige und das
Klavier. Daran hat sich auch bis heute wenig geän- dert.
Pierre Kremer, ausgebildet am Konservatorium Luxemburg, stellt auf dieser CD eine Auswahl an Trompetenkonzerten von Johann Melchior Molter über Johann Friedrich Fasch bis hin zu Johann Wilhelm Hertel und Leopold Mozart vor. Ergänzt wird das anspruchsvolle Programm durch eine Sonate für Trompete, acht Streicher und Basso continuo von Alessandro Stradella. Der Solist musiziert auf einer Barocktrompete, mit einem strahlenden, glanzvollen Ton. In sehr schnellen Passagen sowie bei den Spitzentönen würde man sich allerdings noch mehr Präzision wünschen. Begleitet wird Kremer vom Lettischen Philhar- monischen Kammerorchester unter Leitung des luxemburgischen Dirigenten Carlo Jans.
Pierre Kremer, ausgebildet am Konservatorium Luxemburg, stellt auf dieser CD eine Auswahl an Trompetenkonzerten von Johann Melchior Molter über Johann Friedrich Fasch bis hin zu Johann Wilhelm Hertel und Leopold Mozart vor. Ergänzt wird das anspruchsvolle Programm durch eine Sonate für Trompete, acht Streicher und Basso continuo von Alessandro Stradella. Der Solist musiziert auf einer Barocktrompete, mit einem strahlenden, glanzvollen Ton. In sehr schnellen Passagen sowie bei den Spitzentönen würde man sich allerdings noch mehr Präzision wünschen. Begleitet wird Kremer vom Lettischen Philhar- monischen Kammerorchester unter Leitung des luxemburgischen Dirigenten Carlo Jans.
Samstag, 9. März 2013
Solosonaten und Trios von Leopold Mozart (Oehms Classics)
Johann Andreas Stein (1728 bis 1792) gehörte zu den führenden Instrumentenbauern seiner Zeit. Der Sohn eines Orgelbauers absolvierte seine Ausbildung bei Johann Andreas und Johann Heinrich Silbermann in Straßburg. Nach seiner Lehr- und Wanderzeit ließ er sich schließlich in Augsburg nieder. Dort gab es keinen Orgel- baumeister, und so hatte Stein gut zu tun.
Dennoch beschäftigte sich der Instrumentenbauer auch mit dem Hammerklavier. Es war damals eine Innovation, und so fand Stein bald eine Lösung, die für das junge Instrument eine deutliche Verbesserung bedeutete: Er entwickelte die Prellmechanik weiter zur Prellzungenmechanik, die einen präziseren Anschlag ermöglichte. Leopold Mozart hatte 1763 den Klavierbauer 1763 aufgesucht, und "ein artiges Clavierl vom H. Stein in Augspurg gekauft, welches uns wegen dem exercitio auf der Reise grosse Dienste tut", schrieb er in einem Brief.
1777, auf seiner Reise nach Paris, besuchte Wolfgang Amadeus Mo- zart den Klavierbauer. Er war von den Instrumenten sehr angetan, und spielte sie auch. Gekauft allerdings hat Mozart junior nie einen Hammerflügel aus dem Hause Stein; er bevorzugte die Instrumente des Wiener Instrumentenbauers Anton Walter, deren Mechanik noch moderner war und dem Solisten ein schnelleres Repetieren ermög- lichte.
Als Stein 1992 starb, übernahmen sein Sohn und seine Tochter Anna-Maria gemeinsam die Werkstatt. Zwei Jahre später verlegten sie den Betrieb nach Wien. Daraus gingen zwei Werkstätten hervor: Matthäus Andreas Stein firmierte unter André Stein, und betreute unter anderem Beethovens Instrumente. Nannette baute zusammen mit ihrem Mann Johann Andreas Streicher Klaviere, die sich ebenfalls eines hervorragenden Rufes erfreuten.
Von den Hammerflügeln, die Stein gebaut hat, sind nur wenige erhalten - ungefähr 15 Stück sollen es sein, und einen davon hat die Stadt Augsburg in ihrem Besitz. Er stammt aus dem Jahre 1785 und befindet sich im Augsburger Mozarthaus. Dieses Instrument spielt Christine Schornsheim, eine überaus renommierte Spezialistin für historische Tasteninstrumente und Professorin an der Münchner Musikhochschule, bei dieser Aufnahme. Was für ein Klang! Es ist ganz eindeutig kein Cembalo mehr, aber auch noch kein Klavier, wie wir das heute kennen.
Schornsheim spielt, wie könnte es anders sein, an diesem Instrument die Solo-Sonaten für Hammerflügel von Leopold Mozart (1719 bis 1787). Ob diese Werke wie Steins Reiseflügel die Familie Mozart 1763 auf ihre große Konzertreise durch Westeuropa begleitete, wo der siebenjährige Wolfgang und seine Schwester dem Adel und gutsituier- ten bürgerlichen Musikliebhabern aufspielten, das kann nur vermutet werden.
Christine Schornsheim gestaltet diese Sonaten sehr überlegt und gediegen. Auch bei den Triosonaten Leopold Mozarts gelingt es der Musikerin gemeinsam mit Rüdiger Lotter an der Violine und Sebastian Hess am Barock-Violoncello, jeden einzelnen Takt mit Leben zu erfüllen. Das ist gar nicht so einfach, denn diese Werke, die hier in Weltersteinspielung erklingen, erinnern eher an eine Klavier- sonate mit begleitender Violine, den Bass verstärkt durch das Violoncello - und mitunter hat man den Eindruck, dass es sich um Unterrichtswerke handelt. Die endlosen Wiederholungen so zu gestalten, dass sich der Hörer trotzdem keine Sekunde langweilt, das ist wahrlich große Kunst.
Dennoch beschäftigte sich der Instrumentenbauer auch mit dem Hammerklavier. Es war damals eine Innovation, und so fand Stein bald eine Lösung, die für das junge Instrument eine deutliche Verbesserung bedeutete: Er entwickelte die Prellmechanik weiter zur Prellzungenmechanik, die einen präziseren Anschlag ermöglichte. Leopold Mozart hatte 1763 den Klavierbauer 1763 aufgesucht, und "ein artiges Clavierl vom H. Stein in Augspurg gekauft, welches uns wegen dem exercitio auf der Reise grosse Dienste tut", schrieb er in einem Brief.
1777, auf seiner Reise nach Paris, besuchte Wolfgang Amadeus Mo- zart den Klavierbauer. Er war von den Instrumenten sehr angetan, und spielte sie auch. Gekauft allerdings hat Mozart junior nie einen Hammerflügel aus dem Hause Stein; er bevorzugte die Instrumente des Wiener Instrumentenbauers Anton Walter, deren Mechanik noch moderner war und dem Solisten ein schnelleres Repetieren ermög- lichte.
Als Stein 1992 starb, übernahmen sein Sohn und seine Tochter Anna-Maria gemeinsam die Werkstatt. Zwei Jahre später verlegten sie den Betrieb nach Wien. Daraus gingen zwei Werkstätten hervor: Matthäus Andreas Stein firmierte unter André Stein, und betreute unter anderem Beethovens Instrumente. Nannette baute zusammen mit ihrem Mann Johann Andreas Streicher Klaviere, die sich ebenfalls eines hervorragenden Rufes erfreuten.
Von den Hammerflügeln, die Stein gebaut hat, sind nur wenige erhalten - ungefähr 15 Stück sollen es sein, und einen davon hat die Stadt Augsburg in ihrem Besitz. Er stammt aus dem Jahre 1785 und befindet sich im Augsburger Mozarthaus. Dieses Instrument spielt Christine Schornsheim, eine überaus renommierte Spezialistin für historische Tasteninstrumente und Professorin an der Münchner Musikhochschule, bei dieser Aufnahme. Was für ein Klang! Es ist ganz eindeutig kein Cembalo mehr, aber auch noch kein Klavier, wie wir das heute kennen.
Schornsheim spielt, wie könnte es anders sein, an diesem Instrument die Solo-Sonaten für Hammerflügel von Leopold Mozart (1719 bis 1787). Ob diese Werke wie Steins Reiseflügel die Familie Mozart 1763 auf ihre große Konzertreise durch Westeuropa begleitete, wo der siebenjährige Wolfgang und seine Schwester dem Adel und gutsituier- ten bürgerlichen Musikliebhabern aufspielten, das kann nur vermutet werden.
Christine Schornsheim gestaltet diese Sonaten sehr überlegt und gediegen. Auch bei den Triosonaten Leopold Mozarts gelingt es der Musikerin gemeinsam mit Rüdiger Lotter an der Violine und Sebastian Hess am Barock-Violoncello, jeden einzelnen Takt mit Leben zu erfüllen. Das ist gar nicht so einfach, denn diese Werke, die hier in Weltersteinspielung erklingen, erinnern eher an eine Klavier- sonate mit begleitender Violine, den Bass verstärkt durch das Violoncello - und mitunter hat man den Eindruck, dass es sich um Unterrichtswerke handelt. Die endlosen Wiederholungen so zu gestalten, dass sich der Hörer trotzdem keine Sekunde langweilt, das ist wahrlich große Kunst.
Mittwoch, 19. Januar 2011
Trumpet Concertos; Tarkövi (Tudor)
Diese CD erlaubt einen Blick auf die Entwicklung der Trompete und der für sie komponierten Musik. Sie beginnt mit einem Konzert für Trompete und Orchester in D-Dur aus dem Jahre 1762, das Leopold Mozart (1719 bis 1787) für den Salzburger Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner geschrieben hat - einen versierten Solisten, der zur ersten Liga der Trompeter seiner Zeit gehörte.
Denn nur die Hoftrompeter waren in der hohen Kunst des sogenann- ten Clarinblasens ausgebildet, und geübt darin, auf Naturtrompete und Corno da Caccia im hohen Register zu musizieren. Ähnliche Anforderungen stellt auch das Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur von Johann Baptist Georg Neruda (1707 bis 1780), kompo- niert für den Dresdner Hof und für Corno da Caccia. Mit der Weiter- entwicklung der Trompete verschwand dieses Instrument so gründlich, dass erst sein Nachbau durch den Leipziger Instrumenten- bauer Friedbert Syhre in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Trom- peter Ludwig Güttler dazu führte, das Repertoire jener Zeit wieder spielbar zu machen. Allerdings waren etliche Bläser mit Güttlers Version des Corno da Caccia nicht ganz glücklich; es handelt sich dabei um ein modernes Instrument, das klanglich nicht hinreichend dem Original entspricht. Mittlerweile sind auch Nachbauten erhält- lich, die auf die Ventile verzichten.
Diese Innovation war seinerzeit eingeführt worden, um auf der Trompete nicht nur einige, sondern alle Töne blasen zu können - und um ein deutlich expressiveres Spiel zu ermöglichen. Zwischen der heute üblichen Ventiltrompete und ihren Vorfahren aber gab es einen Zwischenschritt - die Klappentrompeten des Wiener Hoftrompeters Anton Weidinger, an die diese CD mit zwei Werken erinnert, die spe- ziell dafür komponiert wurden. Joseph Haydn schrieb zur Demon- stration der damals unerhörten Möglichkeiten der Klappentrompete das Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur (1796); Johann Nepomuk Hummel für das Neujahrskonzert 1804 auf Schloss Ester- hazy das Konzert für Trompete und Orchester E-Dur.
Gábor Tarkövi, Solo-Trompeter der Berliner Philharmoniker spielt diese musikhistorisch interessanten Werke auf modernen Instru- menten. Die eigentliche Entdeckung aber sind die Bamberger Symphoniker, die diese Konzerte begleiten. Sie spielen unter Karl-Heinz Steffens blitzsauber und kammermusikalisch inspiriert; diesem Orchester zu lauschen, ist wirklich eine Freude.
Denn nur die Hoftrompeter waren in der hohen Kunst des sogenann- ten Clarinblasens ausgebildet, und geübt darin, auf Naturtrompete und Corno da Caccia im hohen Register zu musizieren. Ähnliche Anforderungen stellt auch das Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur von Johann Baptist Georg Neruda (1707 bis 1780), kompo- niert für den Dresdner Hof und für Corno da Caccia. Mit der Weiter- entwicklung der Trompete verschwand dieses Instrument so gründlich, dass erst sein Nachbau durch den Leipziger Instrumenten- bauer Friedbert Syhre in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Trom- peter Ludwig Güttler dazu führte, das Repertoire jener Zeit wieder spielbar zu machen. Allerdings waren etliche Bläser mit Güttlers Version des Corno da Caccia nicht ganz glücklich; es handelt sich dabei um ein modernes Instrument, das klanglich nicht hinreichend dem Original entspricht. Mittlerweile sind auch Nachbauten erhält- lich, die auf die Ventile verzichten.
Diese Innovation war seinerzeit eingeführt worden, um auf der Trompete nicht nur einige, sondern alle Töne blasen zu können - und um ein deutlich expressiveres Spiel zu ermöglichen. Zwischen der heute üblichen Ventiltrompete und ihren Vorfahren aber gab es einen Zwischenschritt - die Klappentrompeten des Wiener Hoftrompeters Anton Weidinger, an die diese CD mit zwei Werken erinnert, die spe- ziell dafür komponiert wurden. Joseph Haydn schrieb zur Demon- stration der damals unerhörten Möglichkeiten der Klappentrompete das Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur (1796); Johann Nepomuk Hummel für das Neujahrskonzert 1804 auf Schloss Ester- hazy das Konzert für Trompete und Orchester E-Dur.
Gábor Tarkövi, Solo-Trompeter der Berliner Philharmoniker spielt diese musikhistorisch interessanten Werke auf modernen Instru- menten. Die eigentliche Entdeckung aber sind die Bamberger Symphoniker, die diese Konzerte begleiten. Sie spielen unter Karl-Heinz Steffens blitzsauber und kammermusikalisch inspiriert; diesem Orchester zu lauschen, ist wirklich eine Freude.
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