Als die Fabriken und die Städte wuchsen und mehr und mehr Eisenbahnen durch die Lande schnauften, da trafen sich nach Feierabend die Männer gern im Gesangsverein – und sie sangen ein Loblied auf Heimat, Natur und Volksverbundenheit.
Das 19. Jahrhundert war die Blütezeit der Männerchöre. Und besonders schön sangen sie offenbar in Leipzig.
So kam es, dass Musiker aus ganz Europa, die am Leipziger Konservatorium studierten, durch diese Chorvereine inspiriert wurden. Das romantische Repertoire passte ausgezeichnet zum erstarkenden politischen Bewusstsein in jener Zeit: Überall regten sich die Völker, mit dem Ziel, Nationalstaaten zu gründen. Und deshalb betonte man auch die eigenen Traditionen.
Beispiele dafür hat das Ensemble Nobiles auf seiner dritten CD bei Genuin zusammengetragen. Bei einigen Liedern werden die Sänger durch die Pianisten Alexander Schmalcz und Sung-Ah Park gekonnt begleitet. Zu hören sind charaktervolle Vokalwerke aus Böhmen, Norwegen und Finnland, von Antonín Dvořák, Edvard Grieg und Jean Sibelius.
Diese Raritäten erklingen in den Originalsprachen; im Beiheft sind die Texte sowie Übersetzungen zu finden. Die fünf Sänger aus Leipzig lassen sich blitzsauber und perfekt aufeinander abgestimmt hören. Allerdings vermisst man an manchen Stellen Kraft und Wucht, wie sie stärker besetzte Männerchöre aufbringen können. Dennoch bleibt es eine hinreißende Aufnahme, mit hervorragenden Klangqualitäten.
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Mittwoch, 2. Mai 2018
Montag, 10. Juli 2017
Mirror Strings - Holberg Unplugged (Ears Love Music)
Das Ensemble Mirror Strings stellt sich vor: Mit dieser Aufnahme beweisen Luisa Marie Reichelt und Johann Jacob Nissen, Konzertgitarre, sowie Samuel Selle und Phillip Wentrup, Violoncello, dass „klassische“ Musik keineswegs eine aussterbende Kunst ist, zu genießen in elitärer Runde von Eingeweihten mit ergrautem Haar.
Das Quartett spielt Aus Holbergs Zeit – Suite im alten Stil von Edvard Grieg, ursprünglich komponiert für Streichorchester, in einem beeindruckenden, farben- und abwechslungsreichen Arrangement, das die Musiker selbst erarbeitet haben. So frisch kann Klassik klingen – und die Spielfreude der Vier ist selbst am Lautsprecher nicht zu überhören.
Dass die Musiker von Mirror Strings ein Händchen für Bearbeitungen haben, zeigt sich auch beim Bonustrack Die Meere, ein Lied von Johannes Brahms. Hier teilen sich eine Gitarre und die Celli zu den Bässen einer zehnsaitigen Gitarre gleichermaßen in den Gesangspart. Was für ein Gewirbel! Die geschickten Arrangements rücken nicht nur das Original, sondern auch die vier beteiligten Instrumente ins beste Licht. Jeder der vier jungen Virtuosen erhält dabei einen attraktiven Part.
Wenn es so gekonnt vorgetragen wird, dann lohnt es sich, Altbekanntes neu zu hören. Man darf gespannt bleiben, welchem Werk die Mirror Strings zukünftig eine Frischzellenkur verpassen – denn eines muss man dem Debüt des Quartetts vorwerfen: 20 Minuten sind wirklich zu kurz. Mehr davon bitte!
Das Quartett spielt Aus Holbergs Zeit – Suite im alten Stil von Edvard Grieg, ursprünglich komponiert für Streichorchester, in einem beeindruckenden, farben- und abwechslungsreichen Arrangement, das die Musiker selbst erarbeitet haben. So frisch kann Klassik klingen – und die Spielfreude der Vier ist selbst am Lautsprecher nicht zu überhören.
Dass die Musiker von Mirror Strings ein Händchen für Bearbeitungen haben, zeigt sich auch beim Bonustrack Die Meere, ein Lied von Johannes Brahms. Hier teilen sich eine Gitarre und die Celli zu den Bässen einer zehnsaitigen Gitarre gleichermaßen in den Gesangspart. Was für ein Gewirbel! Die geschickten Arrangements rücken nicht nur das Original, sondern auch die vier beteiligten Instrumente ins beste Licht. Jeder der vier jungen Virtuosen erhält dabei einen attraktiven Part.
Wenn es so gekonnt vorgetragen wird, dann lohnt es sich, Altbekanntes neu zu hören. Man darf gespannt bleiben, welchem Werk die Mirror Strings zukünftig eine Frischzellenkur verpassen – denn eines muss man dem Debüt des Quartetts vorwerfen: 20 Minuten sind wirklich zu kurz. Mehr davon bitte!
Sonntag, 19. Oktober 2014
Grieg: Klavierwerke Mozarts
„Was du ererbt von deinen Vätern – erwirb es, um es zu besitzen!“ Dieses Motto gilt nicht zuletzt für den Um- gang der Romantiker mit den Werken früherer Generationen. Sie schätzten die Musik von Bach, Händel und Mozart ja durchaus – aber wo die Stücke ihnen unvollkommen vor- kamen, scheuten sie sich nicht, sie zu ergänzen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Klavierbegleitung, mit der Robert Schumann seinerzeit die Sonaten und Partiten für Violine solo von Johann Sebastian Bach versehen hat.
Weniger bekannt ist ein ähnliches Projekt, mit dem Edvard Grieg 1879/80 Mozart „überarbeitet“ hat. Dazu schrieb Grieg 1897: „Der Verfasser dieses Aufsatzes versuchte mit der Heranziehung eines zweiten Klaviers einigen Mozartschen Klavier- sonaten eine unserem Tonempfinden entsprechende klangliche Wirkung zu verleihen und muß ausdrücklich bemerken, daß er voll schuldigen Respekts gegen den großen Meister keine einzige von Mozarts Noten veränderte. (..) Doch vorausgesetzt, ein Mann folgt nicht dem Beispiel Gounods, der ein Bachsches Präludium zu einem modernen, sentimenta- len und trivialen Schaustück verballhornte, das ich durchaus mißbillige, sondern sucht die stilistische Einheit zu wahren, so ist doch wahrhaftig kein Grund vorhanden, ein großes Entrüstungsgeschrei zu erheben, wenn er den Versuch einer Modernisierung wagt als einer Tat, die aus der Bewunderung für einen alten Meister entsprang.“
Das Resultat dieses Experiments präsentieren Jimin Oh-Havenith und Raymund Havenith auf dieser CD. Es ist kurios, wie Grieg in seinen Bearbeitungen das musikalische Material verändert. So findet er tatsächlich Gelegenheit, Mozart originär norwegische Rhythmen „unterzujubeln“ -– das ganze Leben ein Springtanz! –, und ihn mit der Grieg-typischen Harmonik zu verwandeln, in einen „MoGrieg“, wie Havenith schreibt. Das alles erreichte Grieg allein durch das Hinzufügen des zweiten Klavierparts. Das Ergebnis ist in der Tat hörenswert.
Weniger bekannt ist ein ähnliches Projekt, mit dem Edvard Grieg 1879/80 Mozart „überarbeitet“ hat. Dazu schrieb Grieg 1897: „Der Verfasser dieses Aufsatzes versuchte mit der Heranziehung eines zweiten Klaviers einigen Mozartschen Klavier- sonaten eine unserem Tonempfinden entsprechende klangliche Wirkung zu verleihen und muß ausdrücklich bemerken, daß er voll schuldigen Respekts gegen den großen Meister keine einzige von Mozarts Noten veränderte. (..) Doch vorausgesetzt, ein Mann folgt nicht dem Beispiel Gounods, der ein Bachsches Präludium zu einem modernen, sentimenta- len und trivialen Schaustück verballhornte, das ich durchaus mißbillige, sondern sucht die stilistische Einheit zu wahren, so ist doch wahrhaftig kein Grund vorhanden, ein großes Entrüstungsgeschrei zu erheben, wenn er den Versuch einer Modernisierung wagt als einer Tat, die aus der Bewunderung für einen alten Meister entsprang.“
Das Resultat dieses Experiments präsentieren Jimin Oh-Havenith und Raymund Havenith auf dieser CD. Es ist kurios, wie Grieg in seinen Bearbeitungen das musikalische Material verändert. So findet er tatsächlich Gelegenheit, Mozart originär norwegische Rhythmen „unterzujubeln“ -– das ganze Leben ein Springtanz! –, und ihn mit der Grieg-typischen Harmonik zu verwandeln, in einen „MoGrieg“, wie Havenith schreibt. Das alles erreichte Grieg allein durch das Hinzufügen des zweiten Klavierparts. Das Ergebnis ist in der Tat hörenswert.
Montag, 31. Dezember 2012
Weihnachtslieder (Gramola)
Dieses Weihnachtsliederalbum hat die Sopranistin Ute Ziemer ge- meinsam mit dem Pianisten Julian Riem zusammengestellt und eingespielt. Im Mittelpunkt stehen Werke von Richard Strauss und Hugo Wolf; diese Komponisten sind jeweils mit einer umfang- reichen Auswahl vertreten. Doch auch Raritäten wie ein Weihnachts- lied von Engelbert Humperdinck, eines von Joseph Marx und eine berückende Ballade von Carl Loewe finden sich auf der CD. Nicht fehlen darf hier natürlich Wagners Der Engel aus den Wesendonck-Liedern.
Etwas aus dem Rahmen fällt ein Werk von Claude Debussy, das der Komponist 1915 geschrieben hat, und das keineswegs das Christfest feiert, sondern die deutschen Besatzer verflucht, die den Kindern in ganz Europa große Not beschert haben. Weihnachtlich hingegen sind die beiden Lieder von Gabriel Fauré und Adolphe Adam, und ein Stück von Edvard Grieg, das Ziemer original in dänischer Sprache singt.
Die bayerische Sopranistin erweist sich als großartige Liedersängerin. Exzellent begleitet durch Julian Riem am Flügel, begeistert sie durch ihre herausragende Gestaltung ebenso wie durch ihre klug geführte, lyrische Stimme, die auch in der Höhe niemals spitz oder scharf klingt.
Etwas aus dem Rahmen fällt ein Werk von Claude Debussy, das der Komponist 1915 geschrieben hat, und das keineswegs das Christfest feiert, sondern die deutschen Besatzer verflucht, die den Kindern in ganz Europa große Not beschert haben. Weihnachtlich hingegen sind die beiden Lieder von Gabriel Fauré und Adolphe Adam, und ein Stück von Edvard Grieg, das Ziemer original in dänischer Sprache singt.
Die bayerische Sopranistin erweist sich als großartige Liedersängerin. Exzellent begleitet durch Julian Riem am Flügel, begeistert sie durch ihre herausragende Gestaltung ebenso wie durch ihre klug geführte, lyrische Stimme, die auch in der Höhe niemals spitz oder scharf klingt.
Dienstag, 3. April 2012
Cello Jewels - Esther Nyffenegger, Cello (Divox)
Sieben CD enthält diese Box, und sie enthält Aufnahmen mit der Cellistin Esther Nyffenegger und dem Pianisten Gérard Wyss aus den 70er Jahren, sowie eine CD, die im Jahre 2000 aufgezeichnet wurde, und bei der Annette Weis- brod am Klavier zu hören ist.
Versammelt ist nahezu die gesamte Cello-Literatur, die auf Haydn und Boccherini gefolgt ist. Ob man Beethovens Sonaten "romantisch" nennen sollte, das mögen Musik- historiker entscheiden. Sie werden hier jedenfalls durch seine drei Variationen-Werke komplettiert. Es folgen Brahms' Sonaten, sowie eine Cello-Sonate von Ernst von Dohnànyi und einige Fantasiestücke von Robert Fuchs - die beiden Komponisten gehörten zum Brahms-Freundeskreis. Enthalten sind weiter Schuberts Arpeggione-Sonate, die Cello-Sonaten von Felix Mendelssohn Bartholdy, die Fünf Stücke im Volkston von Robert Schumann, eine Cello-Sonate von Chopin, eine von Grieg und eine von Cèsar Franck, die eigentlich eine Violin- sonate war. Den Abschluss bilden Sonaten von Richard Strauss und Hans Pfitzner, beides Frühwerke, sowie Märchen und Presto von Leos Janácek.
Die Interpretationen sind Geschmackssache. Ich muss gestehen, dass ich bereits vor dem Beethoven kapituliert habe. Er wird durch das Klavier dominiert; ein derartiges Pathos und einen solchen Mangel an Feingefühl und Humor muss man nicht mögen.
Versammelt ist nahezu die gesamte Cello-Literatur, die auf Haydn und Boccherini gefolgt ist. Ob man Beethovens Sonaten "romantisch" nennen sollte, das mögen Musik- historiker entscheiden. Sie werden hier jedenfalls durch seine drei Variationen-Werke komplettiert. Es folgen Brahms' Sonaten, sowie eine Cello-Sonate von Ernst von Dohnànyi und einige Fantasiestücke von Robert Fuchs - die beiden Komponisten gehörten zum Brahms-Freundeskreis. Enthalten sind weiter Schuberts Arpeggione-Sonate, die Cello-Sonaten von Felix Mendelssohn Bartholdy, die Fünf Stücke im Volkston von Robert Schumann, eine Cello-Sonate von Chopin, eine von Grieg und eine von Cèsar Franck, die eigentlich eine Violin- sonate war. Den Abschluss bilden Sonaten von Richard Strauss und Hans Pfitzner, beides Frühwerke, sowie Märchen und Presto von Leos Janácek.
Die Interpretationen sind Geschmackssache. Ich muss gestehen, dass ich bereits vor dem Beethoven kapituliert habe. Er wird durch das Klavier dominiert; ein derartiges Pathos und einen solchen Mangel an Feingefühl und Humor muss man nicht mögen.
Sonntag, 27. März 2011
Grieg: The Violin Sonatas (Claves)
Drei Violinsonaten schuf Edvard Grieg - zwei davon, die Sonaten in F-Dur op. 8 und in G-Dur op. 13, sind Jugendwerke; beinahe 20 Jahre später entstand hingegen die Sonate Nr. 3 in c-Moll, op. 45. Sie sind so norwegisch, wie es nur geht - die rhythmisch starken, leiden- schaftlichen Passagen kombinierte Grieg immer wieder mit fröhlichen oder lyrischen Abschnitten, die den Volkston aufgreifen oder imi- tieren.
Violinistin Alexandra Soumm, Jahrgang 1989, und Pianist David Kadouch, Jahrgang 1985, können diesen vertrackten, ziemlich anspruchsvollen Werken sehr viel Schönheit abgewinnen. Hier stellen sich zwei junge Musiker vor, von denen man in Zukunft noch einiges erwarten darf.
Violinistin Alexandra Soumm, Jahrgang 1989, und Pianist David Kadouch, Jahrgang 1985, können diesen vertrackten, ziemlich anspruchsvollen Werken sehr viel Schönheit abgewinnen. Hier stellen sich zwei junge Musiker vor, von denen man in Zukunft noch einiges erwarten darf.
Freitag, 18. März 2011
Bartók, Grieg, Strauss: Violin Sonatas; Frang (EMI Classics)
Um es gleich vorweg zu schreiben: Vilde Frang gehört nicht zu jenen Geigenmädchen, die, durch die Marketingspezialisten der Platten- firmen hochgelobt, wie die Kome- ten im Feuilleton auftauchen - und ebenso schnell daraus wieder verschwinden. Schon ihre Debüt-CD mit Violinkonzerten von Sibe- lius und Prokofjew zeigte eine sehr eigenständige Künstlerin, die trotz ihrer Jugend durch ihre überwälti- gende musikalische Ausdrucks- fähigkeit begeisterte.
Die Geigerin, die aus Oslo stammt, erhielt dafür inzwischen zahlreiche Preise. Ähnliche Beachtung dürfte auch ihre zweite CD finden, die nun bei EMI Classics erschienen ist. Hier spielt sie zusammen mit dem Pianisten Michail Lifits die Violinsonate Nr. 1 in F-Dur op. 8 von Edvard Grieg sowie die Violinsonate in Es-Dur op. 18 von Richard Strauss. Diese beiden selten zu hörenden Jugendwerke ergänzt sie durch die Sonate für Solovioline BB 124, Sz. 117 von Béla Bartók - ein Stück, das seine Nähe zu Bach nicht verleugnen kann, aber das große Vorbild modern weiterführt, und wesentlich emotionaler.
Alle drei Stücke fordern vom Interpreten ausgeprägte Virtuosität, doch sie belohnen ihn auch durch mitreißende Lebensfreude und eine große Portion Dramatik, was der temperamentvollen Solistin offen- kundig sehr liegt. Das Zusammenspiel mit Lifits wird stellenweise zum musikalischen Wettbewerb, in dem sich die beiden Solisten mit großem Vergnügen zu überbieten trachten. Doch spätromantisches Pathos wird man vergebens suchen. Frang gestaltet ausgesprochen intelligent, und sie verfügt über eine enorme Palette an insbesondere auch dunklen Klangfarben, die sie sehr geschickt einsetzt. Von dieser jungen Solistin werden wir ohne Zweifel in der Zukunft noch sehr viel hören - man darf gespannt bleiben.
Die Geigerin, die aus Oslo stammt, erhielt dafür inzwischen zahlreiche Preise. Ähnliche Beachtung dürfte auch ihre zweite CD finden, die nun bei EMI Classics erschienen ist. Hier spielt sie zusammen mit dem Pianisten Michail Lifits die Violinsonate Nr. 1 in F-Dur op. 8 von Edvard Grieg sowie die Violinsonate in Es-Dur op. 18 von Richard Strauss. Diese beiden selten zu hörenden Jugendwerke ergänzt sie durch die Sonate für Solovioline BB 124, Sz. 117 von Béla Bartók - ein Stück, das seine Nähe zu Bach nicht verleugnen kann, aber das große Vorbild modern weiterführt, und wesentlich emotionaler.
Alle drei Stücke fordern vom Interpreten ausgeprägte Virtuosität, doch sie belohnen ihn auch durch mitreißende Lebensfreude und eine große Portion Dramatik, was der temperamentvollen Solistin offen- kundig sehr liegt. Das Zusammenspiel mit Lifits wird stellenweise zum musikalischen Wettbewerb, in dem sich die beiden Solisten mit großem Vergnügen zu überbieten trachten. Doch spätromantisches Pathos wird man vergebens suchen. Frang gestaltet ausgesprochen intelligent, und sie verfügt über eine enorme Palette an insbesondere auch dunklen Klangfarben, die sie sehr geschickt einsetzt. Von dieser jungen Solistin werden wir ohne Zweifel in der Zukunft noch sehr viel hören - man darf gespannt bleiben.
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